Freitag, 8. Oktober 2010

Tatort Internet

Ja, ich weiß das ist kein Spiel, zum Glück. Auch keine Seltsame TV Sendung, was wär Harmlos ausgedrückt. Sondern ein Regelrechter Skandal, und zwar nicht wegen den Angeblichen Kinderschändern, sondern wegen der Präsentation des Ganzen.

Die Sendung ist, wie RTL 2 behauptet, übrigens nichts Neues sondern die schlechte Kopie der US Reihe „How to Catch a Predator“ nur ist das Original weitaus Seriöser Aufgezogen als RTL2 Sendung die eher an eine schlechte Doku Soap erinnert. Aber von Anfang.

Die Grundlage ist das sich (angebliche) Journalisten als Kinder in diverse Chats einloggen und von Erwachsenen angeschrieben werden. Natürlich suchen sich die Journalisten dann die raus mit denen ein Treffen möglich scheint, dazu wird ein Haus, oder eine andere Lokalität angemietet, mit Kameras ausgestattet und die Vermeintlichen Pädophilen sollen dahin kommen. Sprich damit RTL 2 die Kamera draufhalten kann.

Soweit funktioniert auch das US Original, nur haben diese gleich die Cops dabei, während RTL 2 die angeblichen Pädophilen erst mal vor laufender Kamera vollsülzt und dabei auf Grundlegende Dinge wie Persönlichkeitsrechte, auf gut Deutsch gesagt, scheisst.

Das fängt schon im ersten Fall an seltsam zu wirken, so soll sich eine angeblich 13 Jährige mit einem „Pädophilen“ verabreden, telefoniert also auch mit dem. Nur man muss schon arg blöd sein diese Laienschauspielern für ein Kind zu halten. Kein 13 Jährigen Kind spricht so, dazu kommt das die Stimme ebenso wie die einer 25 Jährigen klingt. Dazu kommt das Sie und das Team angeblich Angst vor dem vermeintlichen Pädophilen haben, und das obwohl eine ganze Menge angeblicher Personenschützer mit im Haus sind. Der Rest lief wie nach Drehbuch, der vermeintliche Täter steht vor der Tür, das Kamerateam kommt um die Ecke, und der vermeintliche Täter wird von irgendwelchen RTL 2 Kaspern vollgesülzt, scheinbar um ihm ein Geständnis abzuringen.

Der Zweite Fall verläuft gleich, nur das hier das Treffen in einem Restaurant, was sich durch die Sendung ziemlich geschadet haben dürfte, mit einer angeblich gerade 14 Jährigen. Auch hier geizt RTL2 nicht mit Persönlichen Details, unter anderem Beruf und Herkunftsstadt, die ich hier nicht wiederholen möchte. Mitten im Gespräch verlässt das angebliche Mädchen, die eher nach 24 als nach 14 aussah. Den Tisch und wieder kommt die RTL2 Trutsche dazu, und wieder versucht man hier eine Art Geständnis Rauszupressen. Unter anderem mit der Drohung das das ganze ja jetzt im TV kommt und sowieso jeder davon erfährt. Noch schlimmer ist hier das der „Erwischte“ scheinbar zu einer Straftat vor Laufender Kamera gedrängt werden sollte, denn die Angeblich 14 jährige Rutschte diesem ziemlich auf die Pelle. Selbst wenn dieser Hand angelegt hätte wär das keine Straftat geworden, denn die Darstellerin ist wie schon erwähnt über 18. Kein Wunder das die Polizei hier nichts machen konnte, auch wenn dieses Frau Guttenberg nicht in den Kram passt.

Der Dritte Fall verläuft genauso nach Schema F, dieses Mal in der Münchner Fußgängerzone, nur hier Traf RTL 2 wohl auf den Falschen, denn dieser wusste genau das er bis hierhin nichts Strafbares gemacht hat und Frage bei RTL 2 mehrmals nach was sie ihm eigentlich Strafbares vorwerfen, worauf die „Journalistin“ aber nur ausweichen konnte. Zudem wurden die „Erwischten“ nicht darüber aufgeklärt wer hier eigentlich für was Filmt, selbst auf Nachfrage nicht. Aber Rechte für angebliche „Pädophile“? Wo kämen wir denn dahin.

Ich weiß gar nicht ob das jetzt das schlimmste an der Sendung sein soll, aber das Urteil darf sich jeder selber Bilden. RTL 2 scheut sich nämlich auch nicht davor Tatsächliche Opfer vor die Kamera zu Zerren. In diesem Fall hier ein Mädchen das von einem Angeblich 16 jährigen dazu genötigt wurde ihm Zitat: „Tittenbilder“ zu schicken. Nach diesem Beitrag wird sich das Mädchen wohl auf dem Schulhof heute noch ganz andere Sachen anhören dürfen. Ironischerweise behauptet die Mutter auch noch, dass ihre Tochter mit niemandem so richtig darüber sprechen könnte. Aber in Front der RTL 2 Kameras und Micros ging das wohl. Ein Seriöser Sender hätte das Bild Verpixelt (wie früher bei Arabelle Kiesbauer z.b. Schattenwand) und die Stimme Verfremdet. RTL 2 natürlich nicht, wie könnte es auch anders.

Auch das, für diese Sendung, Moderatoren Duo bestehend aus Hamburg Ex-Innensenator Udo Nagel und Stephanie von und zu Guttenberg, die zufällig vorher ein Buch mit dem Thema veröffentlicht hat, ist nicht gerade das was man als Seriös bezeichnen kann. So kann man Raushören das Herr Nagel gerne Vorratsdatenspeicherung hätte, und Frau Guttenberg erinnert mit ihrem Gekeife eher an diese kleinen Hunde die den ganzen Tag Bellen um Aufmerksamkeit zu bekommen. Nur erreicht Frau von und zu Guttenberg hier oft genug die Tonlage einer Sirene. Einfach nur Nervig, immerhin wurde sie nur für die erste Sendung Rekrutiert.

Ganz negativ fällt auch noch auf, die Polizei sagt das man nicht selbst ermitteln soll. Ein ehemaliger Innensenator scheint damit aber keine Probleme zu haben, auch nicht damit das das Internet als Tatort bezeichnet wird und sich Journalisten als Ermittler und Richter gleichermaßen aufführen.

Auch die Organisation „Innocent in Danger“ kommt hier zu Wort in Form von Julia von Weiler, zusammenfassen kann man das Geschwafel relativ einfach „Kinder sind durch Männer gefährdet“ Das es auch den umgekehrten Fall gibt, also das Kinder von Frauen missbraucht werden war wohl ein Fall für „unter den Teppich“. Das Feindbild vom Dunklen Mann im Mantel passt hier wohl besser um Quote zu machen. Tipps wie man Kinder, die mal 9-14 Jahre alt sind (das faktisch richtige) dann mal 14-19(!), gab es nicht. Naja doch. Über eine Kostenpflichtige(!) Nummer von „Innocent in Danger“! Man versucht hier also mit der Sendung auch noch Geld zu verdienen. Das Eltern auch mal Kontrollieren könnten was ihre Kinder so im Netz treiben wird ebenso nicht erwähnt. Weil sich Eltern ja nicht mit der Materie auskennen würden. Das Medienkompetenz zur Erziehung gehört wird verschwiegen. Wär auch Kontraproduktiv, für "Innocent in Danger". Denn diese wollen ja Internetzensur durchsetzen.

Ganz nebenbei kann man die Ganze Sendung im Grunde als Werbesendung für diese Dubiose Organisation sehen, das schlimme an der Sache ist das solche Leute auch noch unsere Politik beraten, und im Grunde absolut keine Ahnung haben und scheinbar nur Aufmerksamkeit wollen. Würden diese Leute wirklich an das Leid der Kinder denken würden sie so eine Sendung verurteilen und nicht dort auch noch Mitmachen.

RTL 2 zieht das ganze übrigens in der Tat als DokuSoap auf, so gibt es schnelle Schnitte, auf Verschiedene Kameras, Blutrote Ankündigungstrailer, einen Nervigen „Erzähler“ der genau in dem DokuSoap Stil vor sich hin erzählt, dazu noch Melodramatische Musik, und fertig ist das „Schreckensszenario“

Diese Sendung führt einfach nur zu Brechreiz und das geht so weit das man eher Mitleid für die Betroffenen „Pädophilen“ empfindet. Schon beim US Original empfanden Kritiker dieses nämlich schon, und die Deutsche Kopie ist noch schlimmer als die Original Version.

Angeblich stellt RTL 2 ja den Ermittlungsbehörden die Daten zur Verfügung, was die damit sollen sagt RTL 2 aber nicht, denn hier war nirgendwo eine Straftat zu sehen. Das das Übermitteln zusätzlich erst nach Sendung passiert spricht Bände, die Dreharbeiten liefen zum Teil schon vor Monaten, wenn die Täter also wirklich Pädophile waren könnten diese schon längst über alle Berge sein. Scheinbar hat man die Daten aber auch an die Bild übergeben, denn diese haben sich schon über Facebook & Co hergemacht und fast Unverpixelte Bilder veröffentlicht. Das die Bild auf sämtliche Rechte und Gesetze scheisst ist ja bekannt.

Bleibt noch zu sagen das RTL 2 den Sendertermin wohl deshalb vorgezogen hat weil es bereits Klagen gegen diese Sendung gab und es auf eine Einstweilige Anordnung gegen die Ausstrahlung am Montag hinaus lief. Dem ist RTL 2 geschickt ausgewichen. Bleibt zu hoffen das die Gerichte Trotzdem Folge 2 unterbinden werden, und die restlichen 8 auch.

Ethik und Moral kennt RTL 2, Udo Nagel, Stephanie zu Guttenberg und die Pseudojournalisten wohl nicht. Einfach nur zum Kotzen diese Leute, und ich meine nicht die „Pädophilen“

Was die Sendung bezwecken soll, das ist einfach, „Innocent in Danger“ will seine Forderungen durchsetzen, das führt von Internetzensur bis hin zum Geforderten „Deep Packet Inspection“, was bedeutet das Provider jedes Datenpaket inspizieren müssen. Sprich das ganze ist eine Werbesendung die auf dem Rücken von Kindern produziert wurde. „Innocent in Danger“ ist damit nicht weniger schlimm als die Leute die hier Angeprangert werden, nur in eine andere Richtung.

Sonntag, 3. Oktober 2010

Marathon Manager







Hersteller: Ubi Soft
Erschien: 2005
Hardware: 2 GhZ CPU, 256 MB Ram, 64 MB Grafikkarte, 600 MB HDD Speicher
Wertung: 2/10
USK: Ab 0


Testumgebung:
Pentium 4, 2,8 GhZ, 1 GB Ram, Geforce 6200 (Ruckelfrei)
AMD Turion X64, 512 MB Ram, ATI Radeon 1100 Mobile (Ruckelfrei)

Managerspiele gibt es ja wie Sand am Meer, vor allem Populäre Sportarten werden bedient, Fußball, Eishockey, Football, Basketball, Baseball. Aber auch kleinere Sportarten wie Rugby oder Cricket werden mit solchen Spielen versorgt, selbst einen Manager für das in Australien populäre Lacrosse gibt es. Aber das eine Firma einen Manager für einen Marathon Läufer programmiert, hier war es Geronimo im Vertrieb von Ubi Soft ist dann doch ein Novum und seltsam genug um hier Aufzutauchen.

Neben den Optionen und den Mitwirkenden bietet das Spiel den Einfachen Lauf und eine Karriere an. Der Unterschied ist simpel. Für den Einfachen Lauf sucht man sich einen Läufer und eine Strecke aus und läuft diese schlicht dann. Hier kommt auch schon der erste Stimmungskiller zu Tragen. Ubi Soft wollte kein Geld investieren so, dass es keine Original Namen gibt. Gut das lässt sich allerdings auch recht gut Verschmerzen, oder kennt irgendwer der geneigten Blogleser einen Bekannten Marathonläufer? Jeder der Läufer hat eigene Stärken und Schwächen in den Bereichen Ausdauer, Geschwindigkeit, Technik und Sprint. Zwar gibt es auch Verschiedene Körpergrößen und Gewichte, aber dies ist für das Spiel nicht von Bedeutung.

Die Wahl zwischen den 15 Marathonstrecken sieht zwar erst mal groß aus, aber die Unterschiede sind recht klein, zwar haben die Designer den Strecken durchaus die Sehenswürdigkeiten der Städte verpasst, so gibt es z.b. in Köln den Kölner Dom, oder in Wien das Riesenrad, aber die Streckenführung entspricht nicht den Originalstrecken. Aber auch das macht im Grunde relativ wenig, oder kennt wer die Original Strecken?

Auch das Wetter lässt sich selbst festlegen, nur hat auch das im Grunde keine Auswirkungen, es gibt sogar Dynamisches Wetter, so kann es bei bedecktem Himmel durchaus mal anfangen zu regnen, allerdings ist das wirklich nur Dekoration.

Im eigentlichen Spiel wird man erst mal von diversen Fenstern erschlagen. Aber fangen wir mit der Umgebungsgrafik an. Trist trifft es hier recht gut, Platte Texturen, hässliche Zuschauer, Hässliche und Steif wirkende Läufer. Scheinbar musste man aufgrund der Menge der Läufer hier einige Abstriche machen. Immerhin muss das Programm durchaus auch mal 1000(!) Läufer berechnen. Das wichtigste ist natürlich hier der Spielerstatus, hier sieht man die Pulsfrequenz und kann die „Kraft“ die investiert wird von 0 bis 100 Frei einteilen. Je weniger desto weniger Strengt sich der Läufer an, allerdings bedeutet Zuviel Anstrengung, dass der Puls hochschießt und der Läufer Automatisch langsamer wird. Auch Drei Essen stehen zur Verfügung, eigentlich sind dieses Simple „Kraft Booster“. Dazu lässt sich Festlegen ob der Läufer die Position halten soll, die Geschwindigkeit oder Sprinten. Hier gilt es schlichtweg die Balance zwischen Geschwindigkeit und Kraftverbrauch zu finden. Wenn man dieses allerdings einmal hat lässt es sich auf jeden Lauf und jeden Läufer anwenden.

Das ist auch das Problem von „Marathon Manager“ mehr als das gibt es nicht zu tun. Sprich man macht im Grunde in jedem Rennen dasselbe. Ob die Strecke jetzt Köln, Hamburg oder Wien ist macht absolut keinen Unterschied. Zum Glück haben die Entwickler allerding an eine Zeitbeschleunigung gedacht. Denn Ohne müsste man Tatsächlich die 2-6(!) Stunden vor dem Rechner verbringen, oder Wahlweise auf dem Klo, Küche oder im Keller, denn mehr als ein paar Klicks erfordert das Rennen nicht, selbst in Maximalem Zeitraffer ist das gemütlich nebenbei machbar.

Bleibt noch der Managermodus. Hierzu darf man sich ein Spielerprofil und auch einen Spielercharakter erstellen. Allerdings haben die Änderungen hier sowieso keine Auswirkungen auf das Spiel, Egal wie Körperbau, Herkunft oder Bartwuchs ist. Im Unterschied zum Einzelrennen gilt es hier sich für die einzelnen Marathonläufe im Rennkalender anzumelden, was natürlich mit Kosten verbunden ist. Dazu ist das Training mehr oder weniger selbst zu gestalten. Allerdings auch nur Rudimentär durch das Verteilen von 12 Aktionspunkten. Zwar gibt es auch Trainer oder Ärzte einzustellen doch durch die knappe Kasse am Anfang führt das nur schnell zur Pleite. Zudem ist es auch nicht Ratsam zwei Marathonläufe hintereinander zu machen, da man durchaus Zwei Monate Regeneration braucht. Auch Werbeverträge gilt es zu suchen. Das Problem ist auch hier sind die Rennen immer gleich, die richtige Einteilung von Kraft und „Boost“ finden, die selbe wie im Einzelrennen, und man erreicht auch mit einem Schwachen Läufer entsprechende Platzierungen das Sponsoren zufrieden sind.

Aber hier ist auch das Problem, das Finden von Sponsoren ist Zufall, so verlangt einer Schon ganz zu Anfang plätze die nicht Erreichbar sind, oder man findet einfach mal gar keine. Und sobald das passiert kann man gleich die ganze Karriere vergessen. Zudem müssen auch Marathon die man nicht mitmacht berechnet werden, was durchaus 2-3 Minuten das Spiel unterbricht. Dazu kommt unheimlich Nervige Musik, und ansonsten kaum vorhandener Sound.

Fazit:

Ungefähr so Spannend wie Marathon im Fernsehen zu gucken. Der sieht allerdings Technisch besser aus. Dazu kommt das Problem das der Managermodus absolut zufallsabhängig ist und man oft genug von vorne anfangen darf obwohl man im Grunde Garnichts falsch gemacht hat. Wenigstens haben die Entwickler an eine Zeitrafferfunktion gedacht. Im Grunde macht das Spiel aber auch nichts Falsch es ist nur einfach Langweilig einen Marathonläufer zu Managen. Die bessere Alternative ist sicherlich sich ein paar gute Laufschuhe zu holen und selbst den Monitorgebräunten Körper auf die Laufstrecke zu bringen. Zum Lauftraining Empfehle ich das Wohlstandskinder Live Album „Zwischen Image und Gewohnheit“

Bezug:

Bei Amazon gibt es das Spiel ab 50 Cent, gute Laufschuhe gibt es beim Sportausrüster des Vertrauens in allen Preisklassen. Unbedingt anprobieren, sonst ruiniert man sich die Füße.



Links: Vorgefertigte Läufer für das Einzelrennen
Rechts: Marathonauswahl

Links: Rudimentäre Trainingseinstellungen
Rechts: Das eigentliche Spiel, der Marathonlauf, in Echtzeit schonal 4 Stunden.

Freitag, 1. Oktober 2010

Counter Terror







Hersteller: Crazyfoot Game Studio
Erschien: 2005
Hardware: 1 Ghz CPU, 128 MB Ram, 128 MB Grafikkarte, 600 MB HDD Speicher
Wertung: 7/10
USK: Ab 16


Testumgebung:
Pentium 4, 2,8 GhZ, 1 GB Ram, Geforce 6200 (Ruckelfrei bis 1280x124)
AMD Turion X64, 512 MB Ram, ATI Radeon 1100 Mobile (Ruckelfrei bis 800x600)

Mal ein anderes Genre verirrt sich hierhin, nachdem Spielen für Kinder, diversen Rennspielen, immer wieder neu Aufgelegten Rohrkrepierern verirrt sich mal ein Taktik-Shooter in diesen Blog. Warum? Dazu Später mehr.

Der Spieler spielt auf Seite Verschiedener Anti-Terror Organisationen wie der Deutschen GSG9, Der Russischen „Team Alfa“ der Italienischen NOCS und der Britischen SAS. Entsprechend dieser gibt es auch Fünf Levels die in Italien, Deutschland, Frankreich, England und Russland spielen. Als Spieler steuert man stets 3 Agenten, wovon Freundlicherweise der Computer zwei übernimmt. So das diese auch Entsprechend zurück schießen können wenn man sie in Position gebracht hat. Das Spielziel ist eigentlich immer das gleiche. Alle Gegner Töten und den letzten „Trigger“ auslösen.

Der Spieler steuert seine Agenten aus der Third Person Perspektive, wo auch gleich ein Problem auftaucht, durch die Kameraführung sind nicht alle Ecken einsehbar, so darf man sich öfters in Feindliches Feuer begeben um zu gucken ob hinter dieser Ecke nicht auch noch ein Feind lauert. Allerdings macht das nicht so viel aus. Die Feinde sind so schlecht im Schießen das diese kaum Treffen. Dummerweise trifft das selbe auch auf die KI Kollegen zu, zum Glück haben die Programmierer bedacht das ihre KI ziemlich blöd ist und so die eigenen Soldaten besser gepanzert, sonst wär das Spiel dank der Terroristenübermacht schnell vorbei. Auch die Taktische Tiefe ist eher seicht, den KI Kollegen kann man lediglich Zwei verschiedene Anweisungen geben. Stehenbleiben oder dem Spieler folgen. Wobei eigentlich immer letzteres aktiviert ist, denn sonst müsste man die Areale alleine Säubern was ziemlich schnell den Gesundheitsbalken sinken lässt. Zwar kennt das Spiel auch Kommandos wie geduckt gehen oder gar hinlegen, faktisch braucht man diese allerdings nie. Außer einer der Soldaten ist schwer verwundet und man diesen aus dem Schussfeld nehmen will.

Grafisch Basiert das Spiel auf der Serious Sam 2 Engine, allerdings ist diese nicht gerade für Realistische Grafiken gedacht, so sieht zwar in den hören Auflösungen alles relativ ok aus, allerdings fallen beim näheren Betrachten vor allem die sehr Hässlichen und Grobkörnigen Texturen auf. Auch die Charaktere sind nicht gerade schön, das nervt besonders weil man quasi die ganze Zeit auf den Eckigen Hintern bzw. Rücken seiner Antiterrorleute blickt. Im Grunde ist die Grafik aber durchaus ausreichend und keinesfalls ein Rohrkrepierer, da gibt es schlimmeres.
Der Sound hingegen ist Schön geworden. In jedem Level gibt es andere Umgebungssounds, in Italien als Beispiel hört man Autos fahren, Hunde Bellen und einiges mehr. Leider sieht man davon nichts. Das Spiel arbeitet nämlich mit Schlauchleveln die hin und wieder größere Areale haben, wo dann auch viele Terroristen warten. Aber Zivilbevölkerung oder etwas das die Level lebend machen würde sucht man vergebens.

Warum das Spiel hier gelandet ist? Na einfach mal auf den Scan der Verpackung klicken. Scheinbar hat man hier irgendwelche Jugendliche von der Straße geholt in Blaumänner Gesteckt, schwarz Lackierte Fahrradhelme aufgesetzt und Wasserpistolen in die Hand gedrückt um das Bild der Verpackung zu machen. Wenigstens hat man ihnen Sturmhauben gegeben, sonst müsste man die Befürchtung haben das die Armen auf der Straße Ausgelacht werden.

Fazit:

Counter Terror ist eigentlich ganz ok. Natürlich gibt es Spiele mit schönerer Grafik, besseren Level, mehr Taktischen Möglichkeiten. Allerdings scheint Counter Terror eher für Einsteiger des Genres Konzipiert zu sein und für diese ist es durchaus Angemessen. Ich jedenfalls hatte ein paar Stunden, 3 um genau zu sein, dann war ich nämlich durch, Spaß mit dem Spiel.

Bezug:

Das Spiel gab es einige Zeit einzeln im TEDI als DVD Case für 1€. Zudem in der Sammlung „Das Große Action Paket“ ebenfalls für 1€ im TEDI. Amazon hingegen hat den Titel für ca. 4€ im Angebot.


Links: Mit der NOCS in Italien
Rechts: Mit der SAS in einem Englischen Bunker

Links: Noch mehr im Bunker
Rechts: Das Spiel wurde wohl kurz vor dem Erscheinen umbenannt, daher erscheint öfters ein anderer Titel.

Leider hab ich vergessen in Mission 3 und 4 Screenshots zu machen bzw. zu Speichern.

Jetzt auch mit Twitter

Naja eigentlich wollte ich das nie haben, aber für unsinnige Kurzkommentare wollte ich meinen Blog nicht nehmen

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http://twitter.com/Gabumon666

Mittwoch, 22. September 2010

Demokratie







Hersteller: Positech Games
Erschien: 2006
Hardware: 500 MhZ CPU, 64 MB Ram, 32 MB Grafikkarte, 40 MB HDD Speicher
Wertung: 2/10
USK: Ab 0

Testumgebung:
Pentium 2, 333 MhZ, 64 MB Ram, VGA mit 1024x768 (Ständige Abstürze)
Pentium 4, 1,8 GhZ, 765 MB Ram, Geforce 3 TI 200 (Ständige Abstürze)
AMD Turion X64, 512 MB Ram, ATI Radeon 1100 Mobile (Ständige Abstürze)

„Demokratie“ ist laut dem Hersteller eine „Fortgeschrittene Simulation eines modernen Politischen Systems mit einer Vielzahl von Variablen“ Dazu wird, laut Hersteller, ein Neuralnetzwerk benutzt das komplette politische und wirtschaftliche Zusammenhänge simuliert. Klingt ja ziemlich Hochtrabend, mal sehen was davon übrig bleibt nach einer, oder mehrere Spielsession. Ohne vorgreifen zu wollen, Packungsversprechen lügen meistens.

Grafisch präsentiert sich das Spiel jedenfalls einfach, bis auf blinkende Warnungen und ein Feuerwerk bei Wiederwahl bietet das Spiel nur komplett Statische Grafiken. Ich mein das Spiel ist zwar nur eine Wirtschaftsimulation, aber ein bisschen mehr als Anklickbare Icons und einem Haufen Texte kann man schon erwarten. Wenn man sich allerdings die Programmgrößte anguckt (38 MB) Weiß man schon das man hier nicht viel erwarten darf.

Beim Sound sieht es ähnlich aus, zwar gibt es Musikstücke aber diese nerven schon nach wenigen Sekunden, dazu kommt auch noch das diese sehr unregelmäßig wechseln und das auch noch mit ziemlichen Lautstärkeschwankungen. Bis auf das bei der Grafik schon angesprochene Feuerwerk braucht man auch vom Sound nicht viel mehr zu erwarten, schaltet man die Musik nämlich aus ist das Spiel bis auf eben dieses Feuerwerk und einem nervigen Klicksound stumm wie ein Fisch.

Zu Anfang des Spieles darf man sich ein Land aussuchen, Großbritannien, Frankreich, Japan, Kanada, Deutschland, USA, Schweden, Italien, Australien, Russland, Polen. Jedes Land hat ein Unterschiedliches Startszenario, oftmals unterscheidet sich dieses aber nur durch das Bruttoinlandsprodukt, die Schuldenhöhe und die Einnahmen, nur ein paar der Länder, z.b. Polen stellen den Spieler vor größere Herausforderungen wie z.b. im Fall Polen große Kriminalität.
Im Grunde Spielt sich aber jedes Szenario gleich, auf dem Bildschirm befindet sich ein Haufen Icons die nach den Verschiedenen Politischen Richtungen unterteilt ist. Z.b. Verkehr, Wirtschaft oder Steuer. Hinter den Icons befinden sich dann so Dinge wie Mehrwertsteuer, Benzinsteuer, Alkohol Gesetzgebung und diverse Dinge mehr. Der Spieler kann dann jeweils Einstellungen vornehmen. Höhe der Ausgaben, Mindestalter je nachdem was halt angebracht ist.

Entsprechend dieser Einstellung reagieren in der nächsten Runde dann die Erweiterten Optionen. Im Falle der Alkohol Gesetzgebung würden dann bei einem zu hohen Mindestalter oder gar Verbot die Lebenserwartung und die Produktivität fallen oder steigen. So wirkt sich jede einzelne der Optionen auf eine andere aus. Wer sich jetzt an das alte Monopoly erinnert fühlt liegt hier Richtig, das Spiel arbeitet genauso nur mit wesentlich mehr Variablen. Das Spiel kann theoretisch auch „Aktionspunkte“ verteilen. Allerdings ist das Spielen hiermit in der Grundeinstellung unmöglich, denn zu Anfang hat man nur Drei stück davon Pro Runde. Zudem kommt man in der Grundeinstellung nicht weiter wenn Warnungen aufleuchten. Diese kann man aber nicht mit den Drei Aktionspunkten abstellen. Sprich nach der 2. Runde ist ein weiterspielen nicht mehr möglich.

Wem die paar Vorhandenen Programme noch nicht genug sind, kann über die rechte Maustaste viele weitere Hinzufügen, von Wehrpflicht, bis hin zu Todesstrafe bietet das Spiel einiges an Optionen.

Im Gründe wär das Spiel durchaus ein 8 Punkte Kandidat, denn die Mängel sind überschaubar, allerdings ist das Spiel absolut Instabil, auf allen Drei Testrechnern die ich hier benutzt habe stürzt das Spiel beim Benutzen bestimmter Optionen ab. Oder nach einer gewissen Rundenanzahl, nämlich dann wenn man im Grunde alle Programme benutzt hat landet man unweigerlich auf dem Desktop. Einen Patch oder ähnliches war nicht aufzutreiben. Schade, dass man hier rumgeschlampt hat.

Das Spiel soll auch leicht Modifizierbar sein, ist es auch, denn sämtliche Einstellungen, Vorgaben und Startszenarios liegen als einfache Text Datei vor, das angepriesene Modding Tool ist also der Windows Text Editor.

Fazit:

Da dachte ich endlich, dass ich mal ein komplexeres Ökolopolit bekomme, und was ist. Das Ding stürzt am laufenden Band ab und lässt einen nur mit Glück zwei Wahlperioden überstehen. Ansonsten wär das Spiel nämlich sehr nett für Zwischendurch geeignet oder als Lehrmaterial für den Schulunterricht. So ist es leider nicht Spielbar, denn alle 5 Minuten neu Anzufangen macht keinen Spaß. Schade. Bleibt aber noch zu erwähnen, dass das Spiel von lediglich einer Person entwickelt wurde.

Bezug:

Das Spiel gibt es noch neu bei Amazon, zusätzlich in der „4 Games Vol 9.“ Und beim Hersteller auf der Website zu beziehen. Allerdings gibt es auch einen zweiten Teil dazu. Sobald ich diesen Aufgetrieben habe werde ich diesen auch Testen, in der Hoffnung, dass dieser nicht mehr Abstürzt.

http://www.positech.co.uk/


Sonntag, 19. September 2010

Motorrad Grand Prix Simulator aka. World Bike Challenge







Hersteller: DSI / Media Verlag
Erschien: 2004 / 2009
Hardware: 1 GhZ CPU, 1 GB Ram, 128 MB Grafikkarte, DirectX 9, 200 MB HDD,
Wertung: 8/10
USK: Ab 0

Testumgebung:
Pentium 4, 2,8 GhZ, 1 GB Ram, Geforce 6200 (Ruckelfrei bei 640x480 ohne Effekte)
AMD Turion X64, 512 MB Ram, ATI Radeon 1100 Mobile (Ruckelfrei bei 1024x768)

Media Verlag Typisch ist „Motorrad Grand Prix Simulator“ eine Neuauflage, des 2004er Titels „World Bike Challenge“ trotzdem gehört es zu einem der besseren Spiele im Vertrieb des Verlages. Aber von Anfang an.

Wie der Name schon vermuten lässt „simuliert“ das Spiel Motorradrennen. Zwar gibt es nur einen Motorrad Typ, aber immerhin lassen sich die Übersetzungen einstellen, in acht Vorgegebenen Voreinstellungen. Das ist zwar etwas wenig um als Wirklich realistische Simulation durchzugehen aber immerhin besser als Garnichts. Zudem unterstützt das Spiel zwar 24 Fahrer, nur der Spieler kann sein Team nicht aussuchen. Das Spiel bietet sogar einen Zwei Spieler Split Screen an, aber der 2. Spieler ist immer der Teamkollege des ersten Spielers. Technisch macht das aber sowieso keinen Unterschied, denn alle Teams haben dieselben Fahrbaren Untersätze. Dazu gibt es 9 durchaus Realistisch Designte Strecken, so entspricht die Streckenführung und auch die Umgebungsgrafik durchaus den Realistischen Strecken. Ein großer Pluspunkt. Neben den Einstellungsmöglichkeiten für das Motorrad lassen sich auch Fahrhilfen und vor allem Realitätsoptionen Zuschalten. So lässt sich das Spiel für Anfänger und auch für Fortgeschrittene Einstellen. Profis hingegen werden hier drin keine Herausforderung finden. Aber auf diese Zielt das Spiel auch nicht ab.

Grafisch ist das Spiel wenig Spektakulär, auch im Jahr 2004 wär die Grafik durchschnittlich, so sind die Umgebungstexturen nur Zwei Dimensional, und auch die Texturen selbst sind gerade noch ok. Die Streckendetails sind dafür durchaus ausreichend, allerdings ist das Spiel dann doch ziemlich Hardwarehungrig, so läuft die höchste Auflösung 1280x1024 nur auf High End Rechnern halbwegs Ruckelfrei, auch scheint das Spiel sehr wählerisch was Grafikkarten betrifft. Auf einer deutlich Schnelleren Geforce 6200 Ruckelt das Spiel in jeder Auflösung über 640x480, während es auf einer ATI Radeon 1100 Problemlos bis zu hohen Auflösungen läuft. Zudem trügen ein paar Grafikfehler den Eindruck doch etwas, so etwa regnet es beim Monaco Grand Prix auch im Tunnel.

Der Sound beschränkt sich im Grunde auf die Fahrgeräusche, was allerdings auch völlig ausreichend ist. Zwar klingt die Maschine etwas schwach, aber trotzdem kann man genau erkennen wann man zu Schalten hat, zu Bremsen hat wann die Maschine auszubrechen droht. Musik oder ähnliches gibt es nicht.

Media Verlag wär aber nicht Media Verlag würden sie nicht irgendwo doch rumschlampen. Das Angekündigte Handbuch entpuppt sich als Korrekturbogen der Übersetzer und nicht als Handbuch. Ich hab das vermeintliche Handbuch hier mal Hochgeladen, damit ihr seht was ich meine.

Fazit:

Am Spiel gibt es eigentlich wenig zu meckern. Es macht Spaß. Klar ist die Grafik nicht auf dem aktuellen Stand. Klar ist das Spiel auch keine Simulation sondern ein Action Racer. Auch die Streckenauswahl ist relativ dünn, es gibt nur ganze 9. Trotzdem ist das Spiel sehr Spaßig. Das mag auch daran liegen, dass es von den Rennspiel Spezialisten DSI entwickelt wurde. Warum Media Verlag so mit der Hardware Anforderung übertreibt ist mir allerdings ein Rätsel. Der Hersteller gibt nämlich nur einen Pentium 2 mit 300 Mhz und 256 MB Ram sowie eine 64 MB Grafikkarte als Mindestvorraussetzung an. Auch bei den Screenshots auf der Packung bescheißt Media Verlag mal wieder. Aber das ist man ja schon gewöhnt.

Bezug:

Das Spiel stammt für 2€ aus einer Wühlkiste im Woolworth. Auch Amazon hat das Spiel im Angebot allerdings unter dem Purple Hills Label, welches in Konkurrenz zum Media Verlag steht. DSI hat das Spiel wohl an verschiedene Firmen Lizenziert, so kann es durchaus sein das das Spiel noch unter anderem Namen rumgeistert.



Links: Motorrad Setup
Rechts: Tunnelausfahrt in Monaco



Links: Start bei Voller Auflösung in Monaco mit allen 24 Fahrern.
Rechts: Testen unter Realistischen Bedingungen :D

Download:

http://www.megaupload.com/?d=KMPFD8XG

Das "Handbuch" im PDF Format, es ist es nur eine Korrekturanweisung für die Übersetzer und kein Handbuch.

Freitag, 17. September 2010

Pixeline und das Haus im Zauberwald







Hersteller: Power Tower
Erschien: 2002
Hardware: Pentium , 166 Mhz, 16 MB Ram, VGA mit 800x600, Soundkarte
Wertung: 7/10
USK: Ab 0


Testumgebung:
Pentium 2, 333 MhZ, 64 MB Ram, VGA mit 1024x768 (Ruckelfrei)
Pentium 4, 1,8 GhZ, 765 MB Ram, Geforce 3 TI 200 (Kompatiblitätsmodus, 256 Farben)
AMD Turion X64, 512 MB Ram, ATI Radeon 1100 Mobile (Kompatiblitätsmodus, 256 Farben)

Pixeline und das Haus im Zauberwald ist bereits das 4. Spiel der Serie (Teil 1-3 liegen mir leider nicht vor) und richtet sich an Kinder zwischen 6 und 8 Jahren. Entsprechend ist die Ausstattung. Das ganze Spiel wird in Schöner Handgezeichneter Comicgrafik Präsentiert.

Welche in 800x600 bei 256 Farben dargestellt wird. Problem ist hier das das Spiel wirklich die Einstellung „256 Farben“ Verlangt, bei höherer Farbtiefe verweigert es die Funktion. Bei neueren Betriebssystemen hilft da nur der Kompatiblitätsmodus. Jedenfalls ist die Grafik Kindgerecht und auch ausreichend klar und groß dargestellt und weiß durch ihren Stil zu gefallen.

Pixeline wird von „Blümchen“ aka. Jasmin Wagner gesprochen. Die etwas älteren werden einige ihrer Hits noch kennen „Herz an Herz“ oder „Piep Piep kleiner Satellit“ und „Boomerang“ der es immerhin noch bis auf Platz 7 der Deutschen Charts schaffte. Die ihren Job hier gut macht, so klingt Pixeline kindlich Naiv. Auch die anderen Charaktere sind mit viel Liebe Vertont. Problem ist allerdings das sich die Texte sehr schnell wiederholen da man hier scheinbar nur jeweils zwei oder drei verschiedene Eingesprochen hat. Das langweilt schnell. Die Texte sind zwar bewusst einfach gehalten ohne dabei aber die Zielgruppe zu unterfordern.

Das Spiel enthält auch 9 Songs, welche bei den Entsprechenden Minispielen ein. Bzw. Angespielt werden. Problem ist hierbei das das Spiel diese nach den Spieleraktionen neu Startet, so bekommt der Spieler maximal 30 Sekunden zu hören. Das nervt. Die Songs liegen allerdings auch als Audio Tracks vor und lassen sich im CD Player abspielen.

Im Grunde ist „Pixeline“ eine Minispielesammlung, so gibt es einfache Suchspiele, z.b. die Zutaten für einen Kuchen, deren Rezepte sich Ausdrucken lassen. Oder Einfache Reaktionsspiele wie z.b. Holz oder Eier Auffangen. Allerdings gibt es auch einen Hauptplot. „Pixeline“ muss aus den Händen eines Drachen befreit werden. Dazu gilt es erst per Katapult die Mauer einzureißen, was noch sehr einfach ist. Dann allerdings müssen in einem Unterwasser Level Steine und eine Wasserpistole gesammelt werden. Allerdings ist dies durch die Gegner so schwierig das junge Kinder daran verzweifeln werden. Auch bei einem Jump and Run Minispiel kommen einige Mängel zu Tage. Die einzusammelnden Gegenstände werden hier zufällig verteilt. Allerdings platziert das Programm hier einige Unerreichbar. Was zu ziemlichen Frust führen dürfte.

Fazit:

Im Grunde ein Grundsolides Lernspiel für Kinder, welches Technisch schön umgesetzt ist, allerdings trüben ein paar Fehler den Spaß. Einige der Spiele sind für Kinder verdammt schwierig, selbst geübte Spieler brauchen hier mehrere Anläufe. Zweitens wird die Musikuntermalung sehr schnell sehr nervig. Ansonsten ist das Spiel für Kinder uneingeschränkt Empfehlenswert. Für ältere Spieler ist das natürlich nichts. Allerdings sollte man auch mit diesem Spiel Kinder nicht alleine lassen. Eltern werden hin und wieder helfend eingreifen müssen.

Bezug:

Das Spiel stammt aus einer Restekiste im Woolworth, Ansonsten ist an das Spiel nicht ganz so einfach Ranzukommen, bei Amazon gibt es Angebote, ebenso bei Ebay. Im normalen Handel scheint das Spiel nicht mehr erhältlich zu sein.






Die Screenshots wirken dank der 256 Farben Leider verfälscht, selbst wenn sie in der Originalen Windows 95 Umgebung gemacht wurden.