Mittwoch, 22. September 2010

Demokratie







Hersteller: Positech Games
Erschien: 2006
Hardware: 500 MhZ CPU, 64 MB Ram, 32 MB Grafikkarte, 40 MB HDD Speicher
Wertung: 2/10
USK: Ab 0

Testumgebung:
Pentium 2, 333 MhZ, 64 MB Ram, VGA mit 1024x768 (Ständige Abstürze)
Pentium 4, 1,8 GhZ, 765 MB Ram, Geforce 3 TI 200 (Ständige Abstürze)
AMD Turion X64, 512 MB Ram, ATI Radeon 1100 Mobile (Ständige Abstürze)

„Demokratie“ ist laut dem Hersteller eine „Fortgeschrittene Simulation eines modernen Politischen Systems mit einer Vielzahl von Variablen“ Dazu wird, laut Hersteller, ein Neuralnetzwerk benutzt das komplette politische und wirtschaftliche Zusammenhänge simuliert. Klingt ja ziemlich Hochtrabend, mal sehen was davon übrig bleibt nach einer, oder mehrere Spielsession. Ohne vorgreifen zu wollen, Packungsversprechen lügen meistens.

Grafisch präsentiert sich das Spiel jedenfalls einfach, bis auf blinkende Warnungen und ein Feuerwerk bei Wiederwahl bietet das Spiel nur komplett Statische Grafiken. Ich mein das Spiel ist zwar nur eine Wirtschaftsimulation, aber ein bisschen mehr als Anklickbare Icons und einem Haufen Texte kann man schon erwarten. Wenn man sich allerdings die Programmgrößte anguckt (38 MB) Weiß man schon das man hier nicht viel erwarten darf.

Beim Sound sieht es ähnlich aus, zwar gibt es Musikstücke aber diese nerven schon nach wenigen Sekunden, dazu kommt auch noch das diese sehr unregelmäßig wechseln und das auch noch mit ziemlichen Lautstärkeschwankungen. Bis auf das bei der Grafik schon angesprochene Feuerwerk braucht man auch vom Sound nicht viel mehr zu erwarten, schaltet man die Musik nämlich aus ist das Spiel bis auf eben dieses Feuerwerk und einem nervigen Klicksound stumm wie ein Fisch.

Zu Anfang des Spieles darf man sich ein Land aussuchen, Großbritannien, Frankreich, Japan, Kanada, Deutschland, USA, Schweden, Italien, Australien, Russland, Polen. Jedes Land hat ein Unterschiedliches Startszenario, oftmals unterscheidet sich dieses aber nur durch das Bruttoinlandsprodukt, die Schuldenhöhe und die Einnahmen, nur ein paar der Länder, z.b. Polen stellen den Spieler vor größere Herausforderungen wie z.b. im Fall Polen große Kriminalität.
Im Grunde Spielt sich aber jedes Szenario gleich, auf dem Bildschirm befindet sich ein Haufen Icons die nach den Verschiedenen Politischen Richtungen unterteilt ist. Z.b. Verkehr, Wirtschaft oder Steuer. Hinter den Icons befinden sich dann so Dinge wie Mehrwertsteuer, Benzinsteuer, Alkohol Gesetzgebung und diverse Dinge mehr. Der Spieler kann dann jeweils Einstellungen vornehmen. Höhe der Ausgaben, Mindestalter je nachdem was halt angebracht ist.

Entsprechend dieser Einstellung reagieren in der nächsten Runde dann die Erweiterten Optionen. Im Falle der Alkohol Gesetzgebung würden dann bei einem zu hohen Mindestalter oder gar Verbot die Lebenserwartung und die Produktivität fallen oder steigen. So wirkt sich jede einzelne der Optionen auf eine andere aus. Wer sich jetzt an das alte Monopoly erinnert fühlt liegt hier Richtig, das Spiel arbeitet genauso nur mit wesentlich mehr Variablen. Das Spiel kann theoretisch auch „Aktionspunkte“ verteilen. Allerdings ist das Spielen hiermit in der Grundeinstellung unmöglich, denn zu Anfang hat man nur Drei stück davon Pro Runde. Zudem kommt man in der Grundeinstellung nicht weiter wenn Warnungen aufleuchten. Diese kann man aber nicht mit den Drei Aktionspunkten abstellen. Sprich nach der 2. Runde ist ein weiterspielen nicht mehr möglich.

Wem die paar Vorhandenen Programme noch nicht genug sind, kann über die rechte Maustaste viele weitere Hinzufügen, von Wehrpflicht, bis hin zu Todesstrafe bietet das Spiel einiges an Optionen.

Im Gründe wär das Spiel durchaus ein 8 Punkte Kandidat, denn die Mängel sind überschaubar, allerdings ist das Spiel absolut Instabil, auf allen Drei Testrechnern die ich hier benutzt habe stürzt das Spiel beim Benutzen bestimmter Optionen ab. Oder nach einer gewissen Rundenanzahl, nämlich dann wenn man im Grunde alle Programme benutzt hat landet man unweigerlich auf dem Desktop. Einen Patch oder ähnliches war nicht aufzutreiben. Schade, dass man hier rumgeschlampt hat.

Das Spiel soll auch leicht Modifizierbar sein, ist es auch, denn sämtliche Einstellungen, Vorgaben und Startszenarios liegen als einfache Text Datei vor, das angepriesene Modding Tool ist also der Windows Text Editor.

Fazit:

Da dachte ich endlich, dass ich mal ein komplexeres Ökolopolit bekomme, und was ist. Das Ding stürzt am laufenden Band ab und lässt einen nur mit Glück zwei Wahlperioden überstehen. Ansonsten wär das Spiel nämlich sehr nett für Zwischendurch geeignet oder als Lehrmaterial für den Schulunterricht. So ist es leider nicht Spielbar, denn alle 5 Minuten neu Anzufangen macht keinen Spaß. Schade. Bleibt aber noch zu erwähnen, dass das Spiel von lediglich einer Person entwickelt wurde.

Bezug:

Das Spiel gibt es noch neu bei Amazon, zusätzlich in der „4 Games Vol 9.“ Und beim Hersteller auf der Website zu beziehen. Allerdings gibt es auch einen zweiten Teil dazu. Sobald ich diesen Aufgetrieben habe werde ich diesen auch Testen, in der Hoffnung, dass dieser nicht mehr Abstürzt.

http://www.positech.co.uk/


Sonntag, 19. September 2010

Motorrad Grand Prix Simulator aka. World Bike Challenge







Hersteller: DSI / Media Verlag
Erschien: 2004 / 2009
Hardware: 1 GhZ CPU, 1 GB Ram, 128 MB Grafikkarte, DirectX 9, 200 MB HDD,
Wertung: 8/10
USK: Ab 0

Testumgebung:
Pentium 4, 2,8 GhZ, 1 GB Ram, Geforce 6200 (Ruckelfrei bei 640x480 ohne Effekte)
AMD Turion X64, 512 MB Ram, ATI Radeon 1100 Mobile (Ruckelfrei bei 1024x768)

Media Verlag Typisch ist „Motorrad Grand Prix Simulator“ eine Neuauflage, des 2004er Titels „World Bike Challenge“ trotzdem gehört es zu einem der besseren Spiele im Vertrieb des Verlages. Aber von Anfang an.

Wie der Name schon vermuten lässt „simuliert“ das Spiel Motorradrennen. Zwar gibt es nur einen Motorrad Typ, aber immerhin lassen sich die Übersetzungen einstellen, in acht Vorgegebenen Voreinstellungen. Das ist zwar etwas wenig um als Wirklich realistische Simulation durchzugehen aber immerhin besser als Garnichts. Zudem unterstützt das Spiel zwar 24 Fahrer, nur der Spieler kann sein Team nicht aussuchen. Das Spiel bietet sogar einen Zwei Spieler Split Screen an, aber der 2. Spieler ist immer der Teamkollege des ersten Spielers. Technisch macht das aber sowieso keinen Unterschied, denn alle Teams haben dieselben Fahrbaren Untersätze. Dazu gibt es 9 durchaus Realistisch Designte Strecken, so entspricht die Streckenführung und auch die Umgebungsgrafik durchaus den Realistischen Strecken. Ein großer Pluspunkt. Neben den Einstellungsmöglichkeiten für das Motorrad lassen sich auch Fahrhilfen und vor allem Realitätsoptionen Zuschalten. So lässt sich das Spiel für Anfänger und auch für Fortgeschrittene Einstellen. Profis hingegen werden hier drin keine Herausforderung finden. Aber auf diese Zielt das Spiel auch nicht ab.

Grafisch ist das Spiel wenig Spektakulär, auch im Jahr 2004 wär die Grafik durchschnittlich, so sind die Umgebungstexturen nur Zwei Dimensional, und auch die Texturen selbst sind gerade noch ok. Die Streckendetails sind dafür durchaus ausreichend, allerdings ist das Spiel dann doch ziemlich Hardwarehungrig, so läuft die höchste Auflösung 1280x1024 nur auf High End Rechnern halbwegs Ruckelfrei, auch scheint das Spiel sehr wählerisch was Grafikkarten betrifft. Auf einer deutlich Schnelleren Geforce 6200 Ruckelt das Spiel in jeder Auflösung über 640x480, während es auf einer ATI Radeon 1100 Problemlos bis zu hohen Auflösungen läuft. Zudem trügen ein paar Grafikfehler den Eindruck doch etwas, so etwa regnet es beim Monaco Grand Prix auch im Tunnel.

Der Sound beschränkt sich im Grunde auf die Fahrgeräusche, was allerdings auch völlig ausreichend ist. Zwar klingt die Maschine etwas schwach, aber trotzdem kann man genau erkennen wann man zu Schalten hat, zu Bremsen hat wann die Maschine auszubrechen droht. Musik oder ähnliches gibt es nicht.

Media Verlag wär aber nicht Media Verlag würden sie nicht irgendwo doch rumschlampen. Das Angekündigte Handbuch entpuppt sich als Korrekturbogen der Übersetzer und nicht als Handbuch. Ich hab das vermeintliche Handbuch hier mal Hochgeladen, damit ihr seht was ich meine.

Fazit:

Am Spiel gibt es eigentlich wenig zu meckern. Es macht Spaß. Klar ist die Grafik nicht auf dem aktuellen Stand. Klar ist das Spiel auch keine Simulation sondern ein Action Racer. Auch die Streckenauswahl ist relativ dünn, es gibt nur ganze 9. Trotzdem ist das Spiel sehr Spaßig. Das mag auch daran liegen, dass es von den Rennspiel Spezialisten DSI entwickelt wurde. Warum Media Verlag so mit der Hardware Anforderung übertreibt ist mir allerdings ein Rätsel. Der Hersteller gibt nämlich nur einen Pentium 2 mit 300 Mhz und 256 MB Ram sowie eine 64 MB Grafikkarte als Mindestvorraussetzung an. Auch bei den Screenshots auf der Packung bescheißt Media Verlag mal wieder. Aber das ist man ja schon gewöhnt.

Bezug:

Das Spiel stammt für 2€ aus einer Wühlkiste im Woolworth. Auch Amazon hat das Spiel im Angebot allerdings unter dem Purple Hills Label, welches in Konkurrenz zum Media Verlag steht. DSI hat das Spiel wohl an verschiedene Firmen Lizenziert, so kann es durchaus sein das das Spiel noch unter anderem Namen rumgeistert.



Links: Motorrad Setup
Rechts: Tunnelausfahrt in Monaco



Links: Start bei Voller Auflösung in Monaco mit allen 24 Fahrern.
Rechts: Testen unter Realistischen Bedingungen :D

Download:

http://www.megaupload.com/?d=KMPFD8XG

Das "Handbuch" im PDF Format, es ist es nur eine Korrekturanweisung für die Übersetzer und kein Handbuch.

Freitag, 17. September 2010

Pixeline und das Haus im Zauberwald







Hersteller: Power Tower
Erschien: 2002
Hardware: Pentium , 166 Mhz, 16 MB Ram, VGA mit 800x600, Soundkarte
Wertung: 7/10
USK: Ab 0


Testumgebung:
Pentium 2, 333 MhZ, 64 MB Ram, VGA mit 1024x768 (Ruckelfrei)
Pentium 4, 1,8 GhZ, 765 MB Ram, Geforce 3 TI 200 (Kompatiblitätsmodus, 256 Farben)
AMD Turion X64, 512 MB Ram, ATI Radeon 1100 Mobile (Kompatiblitätsmodus, 256 Farben)

Pixeline und das Haus im Zauberwald ist bereits das 4. Spiel der Serie (Teil 1-3 liegen mir leider nicht vor) und richtet sich an Kinder zwischen 6 und 8 Jahren. Entsprechend ist die Ausstattung. Das ganze Spiel wird in Schöner Handgezeichneter Comicgrafik Präsentiert.

Welche in 800x600 bei 256 Farben dargestellt wird. Problem ist hier das das Spiel wirklich die Einstellung „256 Farben“ Verlangt, bei höherer Farbtiefe verweigert es die Funktion. Bei neueren Betriebssystemen hilft da nur der Kompatiblitätsmodus. Jedenfalls ist die Grafik Kindgerecht und auch ausreichend klar und groß dargestellt und weiß durch ihren Stil zu gefallen.

Pixeline wird von „Blümchen“ aka. Jasmin Wagner gesprochen. Die etwas älteren werden einige ihrer Hits noch kennen „Herz an Herz“ oder „Piep Piep kleiner Satellit“ und „Boomerang“ der es immerhin noch bis auf Platz 7 der Deutschen Charts schaffte. Die ihren Job hier gut macht, so klingt Pixeline kindlich Naiv. Auch die anderen Charaktere sind mit viel Liebe Vertont. Problem ist allerdings das sich die Texte sehr schnell wiederholen da man hier scheinbar nur jeweils zwei oder drei verschiedene Eingesprochen hat. Das langweilt schnell. Die Texte sind zwar bewusst einfach gehalten ohne dabei aber die Zielgruppe zu unterfordern.

Das Spiel enthält auch 9 Songs, welche bei den Entsprechenden Minispielen ein. Bzw. Angespielt werden. Problem ist hierbei das das Spiel diese nach den Spieleraktionen neu Startet, so bekommt der Spieler maximal 30 Sekunden zu hören. Das nervt. Die Songs liegen allerdings auch als Audio Tracks vor und lassen sich im CD Player abspielen.

Im Grunde ist „Pixeline“ eine Minispielesammlung, so gibt es einfache Suchspiele, z.b. die Zutaten für einen Kuchen, deren Rezepte sich Ausdrucken lassen. Oder Einfache Reaktionsspiele wie z.b. Holz oder Eier Auffangen. Allerdings gibt es auch einen Hauptplot. „Pixeline“ muss aus den Händen eines Drachen befreit werden. Dazu gilt es erst per Katapult die Mauer einzureißen, was noch sehr einfach ist. Dann allerdings müssen in einem Unterwasser Level Steine und eine Wasserpistole gesammelt werden. Allerdings ist dies durch die Gegner so schwierig das junge Kinder daran verzweifeln werden. Auch bei einem Jump and Run Minispiel kommen einige Mängel zu Tage. Die einzusammelnden Gegenstände werden hier zufällig verteilt. Allerdings platziert das Programm hier einige Unerreichbar. Was zu ziemlichen Frust führen dürfte.

Fazit:

Im Grunde ein Grundsolides Lernspiel für Kinder, welches Technisch schön umgesetzt ist, allerdings trüben ein paar Fehler den Spaß. Einige der Spiele sind für Kinder verdammt schwierig, selbst geübte Spieler brauchen hier mehrere Anläufe. Zweitens wird die Musikuntermalung sehr schnell sehr nervig. Ansonsten ist das Spiel für Kinder uneingeschränkt Empfehlenswert. Für ältere Spieler ist das natürlich nichts. Allerdings sollte man auch mit diesem Spiel Kinder nicht alleine lassen. Eltern werden hin und wieder helfend eingreifen müssen.

Bezug:

Das Spiel stammt aus einer Restekiste im Woolworth, Ansonsten ist an das Spiel nicht ganz so einfach Ranzukommen, bei Amazon gibt es Angebote, ebenso bei Ebay. Im normalen Handel scheint das Spiel nicht mehr erhältlich zu sein.






Die Screenshots wirken dank der 256 Farben Leider verfälscht, selbst wenn sie in der Originalen Windows 95 Umgebung gemacht wurden.

Mittwoch, 25. August 2010

Star Heritage 1: The Black Cobra







Hersteller: Step Creative Group / 1C Company
Erschien: 11/2006
Hardware: 800 Mhz CPU, 256 MB Ram, 64 MB Grafikkarte (DirectX9) , 1,2 GB HDD
Wertung: 6/10
USK: Ab 12


Testumgebung:
AMD Turion X64, 512 MB Ram, ATI Radeon 1100 Mobile (Ruckelfrei)
Pentium 4, 2,7 Ghz, 1,5 GB Ram, Geforce 6200 (Ruckelfrei)

Star Heritage 1: The Black Cobra ist eine Neuauflage eines alten ZX Spectrum TextAdventures. Welches allerdings für die 2006er Neuauflage das Genre gewechselt hat, nämlich zu den Render Adventures.

Die Story ist relativ simpel, Außerirdisch, die Artangs haben die Menschheit versklavt, nur einige wenige führen eine Rebellion, so auch der Spielercharakter, welcher aber durch unglückliche Umstände auf einem Fremden unbekannten Planeten abstürzt. Weiteres zur Hintergrundstory wird leider nicht verraten so, dass sich das geschehen komplett auf den Planeten bezieht von dem man Versuchen darf zu entkommen.

Das Spiel spielt komplett aus der Ego Perspektive auf Einzelbildschirmen. Interessante oder Anwählbare Gegenstände oder Orte darf man mit der Maus suchen, hierbei verwandelt sich der Mauszeiger gleich in das nötige Spielrelevante Icon. Also ein Auge für angucken, eine Hand für Benutzung und so weiter. Wobei sämtliche Grafiken fein säuberlich Gerendert worden, die Grafik ist durchaus sehr ansehnlich um nicht gleich zu sagen Hübsch und sehr stimmig.

Beim Sound allerdings patzt das Spiel, während die Musik noch sehr schön atmosphärisch ist, ist die Synchronisierte Sprachausgabe dem Deutschen Publisher Kalypso ordentlich Misslungen. Die Sprecher haben kein Gefühl wo und wie Betonungen liegen müssen. Zeigen Emotionen wie Erstaunen oder Erschrecken an den völlig Falschen Textstellen und vieles mehr. Scheinbar hat hier eine Praktikantenvereinigung die Synchronisation gemacht, das geht leider extrem auf die Atmosphäre.

Das Spiel ist kein reines Adventure, denn hier gibt es durchaus Action Elemente wie das bekämpfen von Gegnern, lustiger weise mit der Blanken Faust. Das Kampfsystem ist simpel, mit der Linken Maustaste schlägt man zu, und mit der Rechten wert man ab. Hat man erst einmal Herausgefunden wann die Maustasten zu drücken sind, sind die Kämpfe Jedenfalls kein Problem mehr. Allerdings ist es schwierig der Story zu folgen, erst geht es um das Überleben dann sucht man Plötzlich nach einem Raumschiff, der Black Cobra, um dann von dem Planeten zu entkommen. Würde der Charakter nicht ein Tagebuch führen das man lesen kann würde man in der Story schnell den Faden Verlieren. Zum Rätsellösen und Kämpfen kommt dazu noch ein Gesundheitssystem, fällt dieser Balken auf 0 ist das Spiel auch Zuende, daher gilt es möglichst früh Heilpflanzen und sonstiges Gesundheitsförderndes zu finden.

Der Schwierigkeitsgrad der Rätsel schwankt stark, einige erschließen sich auf den ersten Blick, andere wiederrum sind Extrems schwierig. Was aber im Grunde nicht dem Spiel geschuldet ist, sondern der Schlechten Übersetzung. Das Spielt stammt aus dem Russischen und wurde scheinbar mit der Google Übersetzung übersetzt und ohne anschließende Korrektur auf den Datenträger gepresst. So wirft das Spiel schon einmal mit Russischen Sätzen um sich die schlicht vergessen wurden oder mit Wortkonstruktionen wie „Laudung“ oder „Speicheern“ um sich. Vor allem im Späteren Spielverlauf wird das Kritisch denn dort kann eine Falsche Antwort den Tod bedeuten, häufiges Speichern ist also nötig. Das Spiel stürzt leider auch in der Vollständig gepatchten Version hier und da ab.

Fazit:

Grafik, Sound und Story sind Stimmig. Deutsche Sprachausgabe und Übersetzung sind schlimm. Was dem Spiel leider einige Atmosphäre kostet. Hier hätte man deutlich mehr Sorgfalt walten lassen müssen. Denn im Grunde ist Star Heritage ein grundsolides Spiel was einigen Spaß machen kann wenn man über diese Mängel hinwegschauen kann. Der Nachfolger „Ship of Time“ ist leider bis heute nicht im Deutschsprachigen Raum erschienen.

Bezug:

Das Spiel gibt es noch im Handel, allerdings will z.b. Amazon einen Unverschämt hohen Preis dafür haben. Der Media Verlag hat auch Vertriebsrechte für dieses Spiel so, dass es sich z.b. auf deren „Action & Adventure“ Sammlung befindet die man sehr günstig bekommt, für 1,99€ im Woolworth zum Beispiel.




Gamestar 10/2010








Allgemeine Angaben:

Preis: 3,50€ (Ohne Datenträger), 5,50€ (1 DVD), 6,30 (XL 2 DVDs)
Umfang: 132 Seiten, davon 39,5 Seiten Werbung

Highlights:

Previews: The Witcher 2 (Exklusivbesuch), Deus Ex3

Tests: Mafia 2

DVD Highlights:

Vollversion: Gothic 3 (auf XL DVD) (war bereits auf PCGames 13/09, PCAction 2/10, PCGames Hardware 3/10) Fahrenheit (auf Normal DVD) (war bereits auf Computerbild Spiele 12/09)

Demos: Summer Challenge (auf XL DVD), Lost Horizons (auf Normal DVD)

Videos: Mehrere Redaktionelle Test und Preview Videos

Heftinhalt:

Zum Geburtstag (der Rechnerisch zwar erst im Oktober wär und nicht im August) mit Ausgabe 10/10 gönnt sich Gamestar ein komplettes Relaunch. Perfekt um sich das Heft gleich mal Vorzunehmen.

Das Cover gibt sich nur Dezent Runderneuert, Das Logo hat einen leider etwas Kitschig Aussehenden Stern bekommen. Ansonsten hat sich dort nicht so viel getan. Leider allerdings nur hier. Denn schon die erste Redaktionelle Seite, der DVD Inhalt zeigt wohin Gamestar geht. Diese Seite ist bereits mit jeder Menge Screenshots und einzelnen Kästchen zugekleistert. Schon das Editorial zeigt (sogar ohne es zu lesen) schon wo die Reise hingeht. Der eigentliche Standard Blocksatz ist Geschichte, Gamestar setzt jetzt auf Linksbündigen Flattersatz. Bei Texten die keine Spalten haben mag das ja noch gehen. Aber sobald Spalten dazu kommen wird es meiner Ansicht nach sehr unruhig und schwer Lesbar.

Am Inhaltsverzeichnis hat man nur Rudimentär was geändert, so flogen die DVD Inhalte Raus und die Schriftgröße wurde Massivs erhöht.

Die erste News Seite, unter anderem mit Everquest Next und Bioshock Infinite zeigt gleich weiter was alles Umgebaut wurde. Riesige Überschriften und eine extrem große Schrift, größer als PCGames oder CBS führen dazu das wesentlich weniger Text auf die Seiten passt. Dass man die Saturn Charts immer noch als „Verkaufs Charts August“ Verkauft ist da immer noch das kleinste Übel. So kurze Texte wie hier gab es im Gamestar Newsbereich noch nie. Als nächstes kommt der Preview zu „The Witcher 2“. Denn die Kurzpreviews sind rausgeflogen. Angeblich sollen diese im News teil ihren Platz finden. Was man durchaus aus Unwahrheit sehen kann, denn der News Teil ist zwar um 2 Seiten größer geworden hat aber insgesamt weniger Inhalt.

Zwar hat der „Witcher 2“ Preview ganze 7 Seiten allerdings dominieren hier auch wieder Riesige Screenshots, Riesige Überschriften und eine viel zu große Schrift. Dazu kommt auch noch das man Screenshots ineinander Verschachtelt und auch noch mit dicken schwarzen Kästen in denen die ehemaligen Unterschriften sich befinden stört. Mit dem Alten Layout wären das mit hängen und würgen ganze 4 Seiten gewesen, zu wenig für eine Exklusiv Story. Dann beginnt auch der eigentliche Preview Teil. Mit einem Termin Kalender auf der einen u8nd einer Vorschau auf den September und einer „Lesercharts“ Tabelle auf der anderen. Im Hintergrund befindet sich ein Bild aus Deus Ex 3, was das ganze sehr dunkel erscheinen lässt. Auch der Deus Ex 3 Vorschauartikel hat dasselbe Problem, riesige Textgröße, riesige Screenshots. Wieder währen es nach altem Layout nur knappe 4 Seiten Geworden.

Das stößt Besonders bitter auf da man den Relaunch als „größere Artikel und mehr Information“ anpreist, größer mag ja stimmen, aber ich kann hier auch die Schriftgröße auf 72 machen. Mehr Infos hat man dadurch aber auch nicht.

Weiter geht es mit Zwei Zweiseitern zu „Operation Flashpoint: Red River“ den man genauso wie das darauf Folgende Guild Wars 2 auch auf zusammen 3 Seiten hätte abhandeln können. Hier führt man ein weiteres „Relaunch Argument“ Ad Absurdum

Denn in der Gamestar sollen zukünftig nur noch Artikel vorkommen die Mindestens 2 Seiten haben. Ist natürlich blöd wenn man dann nicht viel schreibt und das Ganze mit Screenshots und Schriftgröße auf 2 Seiten aufbläht. Dem Leser bringt das nichts. Auch der letzte der ganzen Fünf (zum Vergleich, die Ausgabe 9/2010 hatte noch ganze 9 Previews (+ Kurzpreviews!)) Heroes 6 bricht nicht mit dem Layout, also weiterhin große Schrift, viele Bilder, wenig Inhalt.

Auch bei der Teamseite blieb kein Stein auf dem Anderen, was früher ordentlich Lesbar in Tabellenform geschrieben stand befindet sich hier einfach unter die Redakteursfotos geklatscht. Kein Abgrenzender Rahmen, keine Ordnung, das ist nur mit großer Mühe zu lesen. Besonders da man hier wieder auf die kleine Schriftart gewechselt ist und somit das Ganze mit der Seite davor und danach bricht. Nicht mal Einheitlichen Schriftstil hat man bei dem Layout hinbekommen.

Da man die Genreeinteilung abgeschafft hat, warum? Dazu komm ich gleich. Finden sich die Genrecharts jetzt am Anfang des Testteiles. Diese hat man gelassen wie vorher. Immerhin. Wer aber jetzt seinen Blick auf die andere Seite schweifen lässt wird gleich von dem Überarbeiteten Testkasten förmlich erschlagen. Denn dieser ist jetzt nicht mehr Zweispaltig sondern wurde in eine Spalte gequetscht. Was ja im Grunde noch zu verkraften wär hätte man am Ende nicht eine Kugel drangepappt mit der Wertung. Dazu kommt das in dieser Kugel sich auch noch die Hardwareanforderungen befinden die in der Rundung geschrieben sind, genauso wie der „Anspruchsbalken“ sprich um diesen Lesen zu können muss man das Heft drehen. Ein Absolutes „No Go“ für ein gedrucktes Heft. Zudem erinnert das ganze eher an ein Rektalthermometer als an einen Wertungskasten. Das oft Kritisierte „Mit Addition zur Wertung“ System blieb natürlich.


Auch der Vierseitige Mafia 2 Test ist im Grunde ein Witz. Auch dieser wär nach dem alten Layout mit gutem Willen 2 ½ Seiten Lang geworden. StarCraft 2, immerhin das meist Erwartetes Spiel seit langem wird auf Lediglich 3+2 Seiten (3 für das Spiel im allgemeinen und 2 für den Multiplayer) kurz abgehandelt, auch hier wären es nach altem Layout vielleicht gerade mal 3 Seiten gewesen. Das Gleiche Spiel gibt es auch beim Test zu Patrizier 4 (2 Seiten) und R.U.S.E (3 Seiten). Dazu gesellen sich noch Kane & Lynch 2, (3 Seiten) Lost Horizons (2 Seiten), Need for Speed World (2 Seiten) und dem Divinity 2 Addon (ebenfalls 2 Seiten) Alle Testberichte leiden unter viel zu großem Schriftbild, unter zu vielen Screenshots und daher sehr wenig Text. Zum Vergleich, bei der PCGames bekamen Mafia 2 und Starcraft 2 je 10 Seiten, Patrizier 4 ganze 5 Seiten, R.U.S.E bekam 4 Seiten. Nur Kane and Lynch 2 und Lost Horizon bekamen gleich viele Seiten (je 2) und Das Divinity 2 Addon hat in der Gamestar sogar eine Seite mehr. Das große aber, die PCGames hat eine Wesentlich kleinere Schrift und weniger Screenshots. Ergo sind die Texte in der PCGames wesentlich länger und Umfangreicher. Auch hier flogen alle Nischen und Kleinen Spiele raus weil man diese ja schlecht auf mehrere Seiten aufblähen kann. Hier sieht man dann auch warum die Genreeinteilung abgeschaft wurde. Gamestar wird in Zukunft nur noch eine Handvoll Spiele Testen.

Irgendwie beißt sich das Massiv mit dem Begründung „Wir wollen den wichtigen Titeln mehr Platz einräumen“ im Endeffekt ist es nämlich deutlich weniger geworden.
Neu hingegen und eine Lobenswerte Rubrik ist die „Freispiel“ Rubrik, Hier werden Mods, Freeware, Browser oder Socialgames kurz Vorgestellt und mit einem Fazit Versehen. Welches leider nur „Copy und Paste“ ist. Aber ok. Wo allerdings der Unterschied zwischen „Erschienen“ und „Bereits Erschienen“ ist wurde mir nicht so ganz klar. Vorgestellt werden unter anderem „Alien Swarm“ von Valve, welches allerdings in den Computec Magazinen einen ganzen Review Spendiert bekam. Cultures Online, Lord of Ultima, Chesscraft und noch einige andere. Diese Rubrik ist augenscheinlich das einzige Positive am Relaunch. Denn hier genügen die kurzen Texte absolut.

Auch die Leserbrief Sektion musste Federn lassen, zwar sind es immer noch knappe 4 Seiten. Eine ½ Seite geht für Werbung drauf, aber auch hier ist die Schrift so groß das gerade mal noch eine Hand voll Leserbriefe drauf passen.

Nach der Monatlichen Gewinnspielseite geht es weiter mit den Reportagen. In „Die Wunderkiste PC“ wird der PC mit all seinen Vorteilen über den grünen Klee gelobt. Allerdings muss auch dieser Bericht mit Lächerlichen vier Seiten in Riesen Schrift und mehreren großen Screenshots auskommen. Immerhin die Hall of Fame Seite hat etwas mehr Platz bekommen, so wird Mafia auf 2 Seiten präsentiert. Aber auch hier sorgt der Platzgewinn nur kurz für Freude. Denn der Kings Quest Text aus der Ausgabe zuvor hat in etwa den gleichen Umfang und die gleiche Anzahl an Screenshots, nur halt mit kleinerer Schrifttype und… ich beginne mich langsam zu oft zu wiederholen.

Auch die Hardware Rubrik leidet unter dem angesprochenen Problemen. Diesmal gibt es neben den News auch einen Vergleichstest zwischen Geforce GTX 460 und der Konkurrenz. Richtig interessant ist im Grunde der Artikel zur DirectX Historie, alle DirectX Versionen werden kurz vorgestellt und ihre Referenztitel Vorgestellt. Wer allerdings diesen verzerrten Doom Screenshot erstellt hat gehört geteert und gefedert.

Dem Folgt ein Bericht über Spielen mit MacOS X, was dieser in einem PC Magazin zu suchen hat frag ich mich zwar, aber immerhin kommt der Mac nicht sonderlich gut weg. Immerhin verzichtet man hier auf übermäßig viele Screenshots.

Jetzt befindet man sich auch schon am Ende, welches von der Satireseite eingeleitet wird. Ironisch wird die Kriegsliste aus R.U.S.E. auf das echte Leben übertragen, und der Hype um einen Tintenfisch bekommt im Fotoroman auch sein Fett weg. Nach der Vorschauseite ist das Heft dann auch zuende.

Fazit:

Autsch, das neue Layout ist total in die Hose gegangen, statt der Prämisse „Mehr“ gibt es jetzt deutlich weniger. Denn Texte sind durch die größere Schrifttype deutlich kürzer Geworden, zusätzlich kosten Überschriften, diverse Kästen und Riesige Screenshots massiv Platz. Der Artikelumfang ist deutlich geringer als bei der Konkurrenz und auch von Übersichtlichkeit kann man kaum mehr Sprechen. Auch das man nicht mehr über Nischentitel berichtet bzw. diese auf die Website abschiebt bestärkt den Eindruck das hier Massiv Geld eingespart werden soll. Vom Leitsatz „Die ganze Welt der PC Spiele“ bleibt da nicht mehr viel, denn es wird nur noch über die kleine eisbergspitze der eh schon bekannten Titel berichtet.

Denselben Fehler machte man übrigens auch bei der Gamepro, die prompt in den IVW Zahlen abgeschmiert ist, das wird Gamestar jetzt auch bevorstehen.

Über den Datenträger Inhalt kann ich diesmal nichts schreiben da ich die DVD ausgaben nur Kaufe wenn dort eine passende Vollversion vorliegt. Sprich eine die mir Fehlt, da es den Rest der DVD eh auf der Website gibt. Das vierte Mal in Folge präsentiert Gamestar auf den DVDs nämlich nur Vollversionsrecycling.

Mittwoch, 18. August 2010

Autobahn Simulator aka. Autobahn Total







Hersteller: Incagold / Media Verlag
Erschien: Autobahn Total: 2004 / Autobahn Simulator: 2009
Hardware: 1,5 Ghz CPU, 512 MB Ram, 64 MB Grafikkarte, 1 GB HDD
Wertung: 0/10
USK: Ab 12

Testumgebung:
AMD Turion X64, 512 MB Ram, ATI Radeon 1100 Mobile (Ruckelfrei)
Pentium 4, 2,7 Ghz, 1,5 GB Ram, Geforce 6200 (Ruckelfrei)
Pentium 2, 350 Mhz 256 MB Ram, Voodoo 3 (Ruckelfrei)

Alltag auf deutschen Autobahnen, drängler, Raser, notorische nicht Blinker, langsam Fahrer etc. All das Simuliert Autobahn Simulator. Nicht. Das Spiel kommt vom Media Verlag, jedem Spieler sollten dabei die Alarmglocken schrillen, und das zu Recht. Denn das Spiel ist wieder mal Recycling, der 2004er Titel Autobahn Total, der schon damals schlecht war, wurde unter neuem Namen aufgelegt und fand so wieder seinen Weg in die Regale. Aber tun wir doch einfach so als sei das Spiel wirklich Frisch erschienen, das ist für sich schon Skandalös genug.

Die Packung verspricht „Media Verlag“ typisch mal wieder jede Menge. „Ohne Tempolimit und viel schneller als die Polizei Erlaubt.“ Ja kein Wunder, es gibt schlicht keine. „Mit Vollgas über Deutsche Autobahnen“. Das Spiel gibt zwar Autobahnen wie „Düsseldorf – Opladen“ oder „Arnsberg – Iserlohn“ an. Von denen es 32 an der Zahl gibt. Aber keine sieht ihren Vorbildern auch nur Halbwegs ähnlich, viel mehr bestehen alle Autobahnen aus denselben Objekten, Grafiken und Streckenteilen die nur jeweils anders Kombiniert wurden. Nicht mal halbwegs Realistische Auf- und Abfahrten gibt es, vielmehr geht es stur geradeaus. Zwar gibt es solche Abfahrten nur kann man diese nicht befahren. Das Auto wird einfach einige Zentimeter weiter wieder auf die Straße gesetzt. Wer übrigens glaubt dass man wenigstens die Städte wiedererkennt ist hier bei dem Falschen Spiel, alle Städte die man anfährt bzw. Durchquert sehen völlig gleich aus. Irgendwie hat man das Gefühl das Spiel hat sogar nur eine Strecke die je nach gewählter Autobahn nur teilweise gefahren wird oder mit anderen Himmelstexturen.

Zwar gibt es auch Unterschiedliche Wetterverhältnisse, aber diese haben quasi keine Auswirkungen auf das Renngeschehen, der einzige Unterschied sind wirklich die Regentropfen, auch Bedingungen wie „bewölkt“ oder „Nacht“ haben keinerlei Unterschied auf das Verhalten der Wagen, KI oder sonst was. Nur die Grafiken wurden getauscht.

Auch vom Sound ist nicht viel zu erwarten, Außer dem Motorengeräusch und gelegentlichen Kollisionsgeräuschen und einem einzigen Musikstück gibt es nichts zu hören, Zwar soll es eine Hupe geben, aber auch diese hört man nicht, geschweige denn das sie Auswirkungen hätte auf die KI.

Apropos KI, auch diese kann im Grunde nichts, das Einzige Gegnerfahrzeug versucht nur am Spieler vorbei zu fahren, egal wie, selbst mittendurch versucht der Computergegner das. Auch die anderen Fahrzeuge taugen nichts, diese wechseln Willkürlich die Spuren, Verkeilen sich ineinander bleiben manchmal einfach stehen oder verkeilen sich sogar in der Umgebung. Scheinbar soll die Engine hier einen Stau Simulieren, aber da es viel zu wenige Fahrzeuge (trotz Verkehrsaufkommen auf Hoch!) gibt sieht das eher Lächerlich aus.

Auch die Optionen sehen eher mager aus. Lediglich Rennen gegen die Zeit, oder einen(!) Computergegner gibt es, ein Mehrspielerpart oder eine „Karriere“ fehlt völlig. Auch die Autoauswahl beschränkt sich auf Zwei Fahrzeuge, die sich immerhin in Fünf Verschiedenen Farben Lackieren lassen. Wie schon angesprochen bietet das Spiel zwar 32 Autobahnen, aber Dinge wie Wetter und Fahrzeugdichte werden schlicht Zufällig vergeben und können nicht geändert werden. Es gibt sogar ein Schadensmodel, der Wagen verkraftet Maximal 100% Schaden. Nur wird dieser mehr oder weniger Zufällig vergeben, mal gibt es für einen Überschlag gleich 60% Schaden, mal 10%, manchmal machen Zusammenstöße mit anderen Fahrzeugen gleich 100% schaden, und manchmal 0%. Nicht Nachvollziehbar.

Auch die Grafiktoptionen geben sich ähnlich mager. Lediglich 320x200 oder 640x480 im Software Modus gibt es, bzw. letztere auch im 3D Beschleunigten Modus, was immer noch genauso hässlich aussieht wie ohne.

Fazit:

Autsch, schon als 2004er Titel hätte das Spiel gerade mal mit Ach und Krach eine 1/10 Wertung bekommen. Die Neuauflage von Media Verlag ist nicht nur dreist, sondern grenzt schon an Abzocke. Die Grafik hinkt sogar dem ersten(!) Autobahn Raser hinterher, genauso der Sound. Selbst die Autobahnen sind einfach nur lieblos aus dem 08/15 Baukasten zusammengebaut und haben keinerlei Ähnlichkeit mit den realen Vorbildern. Kein Wunder, das Spiel ist von einer US Firma Produziert die sicherlich Deutsche Autobahnen nur aus dem Fernsehen kennen. Übersetzt ist das Spiel so nebenbei auch nicht. Das, dass Spiel auch noch Verbuggt ist kommt nur noch dazu. (Siehe Screenshot 1)

Bezug:

Das Ding will Vermutlich sowieso keiner haben, aber trotzdem. Das Spiel gibt es für ca. 10€ im Saturn bzw. Media Markt. Meine Version stammt aus der Schrottkiste bei Woolworth und wurde mir für 10 Cent (!) überlassen bevor es weggeworfen werden sollte. Laut Aussage des Verkäufers ist es einfacher etwas für 1 Cent zu verkaufen als es so Auszutragen.

Freitag, 13. August 2010

Dreiste Dinge - Teil 1

Was muss man auf dem Cover der PCGames 8/2010 Lesen:

"3 Vollversionen auf DVD
Rainbow Six: Lockdown
Taktik Shooter mit packender Antiterror-Story

Alarm für Cobra 11: Nitro
Das spektakuläre Rennspiel zur TV-Serie

The Silver Lining
Der Inoffizielle Nachfolger von Kings Quest"

Nun schon ein Freeware Spiel als Vollversion auf dem Cover zu erwähnen ist dreist, dann aber auch noch eines wo es gerade mal eine Episode von gibt, die auch zum Großteil aus Videos besteht Grenzt schon ziemlich an Verarschung. Vorallem wenn es auf dem DVD Cover noch Korrekt als Gratisspiel bezeichnet wird.