Liebe Trauergemeinde, heute nehmen wir Abschied von der PCAction. Lassen Sie mich mit ein Paar Worten das Leben und Sterben dieses Magazines Revue passieren.
Es war ein kalter Februar als die PCAction das Licht der Welt erblickte. Die kleine Schwester der großen PCGames wurde von 3. Mutigen Redakteuren erschaffen, namentlich: Alexander Geltenpoth, Christian Müller und Christian Bigge. Die dem Heft viele Monate und Jahre treu blieben. Jeder der Redakteure kümmerte sich um sein Lieblingsgenre. Christian Müller war für Interaktive Filme, Action, Adventure und Flugsimulationen zuständig, während Herr Bigge für Wirtschaftssimulationen, Sport und Rennspiele zuständig war. Alexander Geltenpoth war dann für den Rest, Namentlich Rollenspiel und Strategiespiele zuständig.
Schon damals unterschied man sich zur großen Schwester mit mehr Witz im Trockenen Magazinalltag. So gab es eine „Etwas andere Hitparade“ wo diverse Eigenschaften von Spielen in eine Tabelle gebracht wurden. Auch die Leser selbst wurden in die Heftarbeit mit einbezogen, In ganz Deutschland kümmerten sich Freiwillige um die Tipps und Tricks. Unter anderem auch ein Thilo Bayer der Später für einige andere Hefte arbeiten sollte.
Durch den Umstand das die PCAction am 3. Mittwoch des Monats erschien, also eine Woche vor der Konkurrenz hatte man oftmals den Vorteil Top Titel bereits als erstes im Test zu haben. Während man bei der Konkurrenz noch warten musste. Da es kein Internet gab war dies ein gravierender Vorteil.
Die PCAction wurde älter und auch Umfangreicher, daher wurde die Redaktion vergrößert. Hinzu kamen Herbert Aichinger, und Harald Fränkel. Dieser würde für die PCAction später noch eine wichtige Rolle spielen. Trotzdem erreichten die 5. Redakteure dass die PCAction Heftumfänge bis zu 264 Seiten hatten.
3. Jahre nach ihrer Geburt bekam die PCAction ein völlig neues Aussehen verpasst, ein Jungfräuliches Weiß machte sich auf dem Cover breit, sicher nicht ganz so Jungfräulich war hingegen das Covergirl das nun viele Jahre das Heft zieren sollte. Auch die Redaktion war mittlerweile angewachsen. Um Christan Sauerteig und Joachim Hesse, der ebenso noch sehr wichtig für die PCAction sein würde.
Im Jahr 2003, Christian Müller hatte das Magazin verlassen bürgerte sich immer mehr ein Derber Humor mit Witzen Tief unter der Gürtellinie ein. Den Lesern schien es zu gefallen denn die PCAction verkaufte sich sehr gut. Immerhin war der Stil eine komplette Abwechslung zu den anderen eher Seriösen Magazinen. Dies wurde in den nächsten Jahren auf die Spitze getrieben, nicht nur die Spiele wurden veralbert, auch die Leser.
Allgemein setzte dann auch die Printkrise ein und machte auch vor der PCAction und der großen Schwester PCGames nicht halt. Die Mutter Computec musste nun kleinere Brötchen Backen, ergo mussten PCAction und PCGames sich fortan ein Zimmer Teilen. In Folge dessen Infizierte sich PCAction mit der Krankheit „Einheitsredaktion“ genau wie die große Schwester PCGames. Dadurch wurden auch die 2. Führenden Köpfe der PCAction vor dir Tür gesetzt, Fränkel und Hesse wurden Zwangsbeurlaubt und durften nur noch ihren Persönlichen kram aus der Redaktion holen. In Folge dessen verlor die PCAction immer mehr an Eigenständigkeit und Lesern. Abfälle von 22% waren an der Tagesordnung. Bis Computec den Titel schließlich aus der IVW Auswertung nahm, bei zuletzt 28000 Lesern. Wo die PCAction rumdümpelt kann man nur vermuten. Weit unter 20000 Lesern ist aber Realistisch. Die aktuelle Ausgabe besteht nur aus Vorschau Artikeln und Tests die quasi Wortgleich auch in der PCGames zu finden sind, eigene Rubriken oder Texte sucht man auf den nur noch 114 Seiten vergebens.
Nun liebe Trauergemeinde, die PCAction ist sicherlich noch am Leben, aber nur weil sie durch Maschinen am Leben erhalten wird, ihr Gehirn hingegen hat die Arbeit komplett eingestellt. Es wird Zeit das endlich jemand den Stecker zieht damit das dahinsiechen ein Ende hat. Wer tut uns den gefallen?
Samstag, 29. September 2012
Sonntag, 26. August 2012
Einsatzwagen 20/20 – Der Polizei Simulator
Hersteller: Media Verlag
Erschien: 2011
Hardware: Pentium 4 1500 Mhz, 128 MB Ram, 16 MB Grafikkarte
Wertung: 1/10
USK: Ab 0
Ja ich Weiß, Updates waren die letzte Zeit Mangelware, aber erst einmal hatte ich kaum Zeit und auch keine Lust mich durch solche Spiele teilweise zu Quälen. Zweitens waren mir die Interessanten Titel auch irgendwie ausgegangen, aber nun hab ich wieder eine Entsprechende Menge. Mal schauen was so geht.
Zuerst gesagt, dass Spiel hier ist nicht der „Polizei-Simulator“ von Rondomedia, sondern vom Media Verlag. Der ähnliche Name soll wohl die Kunden Verwirren so dass sie zu dem Schundprodukt von Media Verlag greifen. Wer das tut, bekommt, Schrott. Als hätte man was anderes Erwartet.
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| Das hier soll dann übrigens Frankfurt am Main sein. Erkannt hätte das allerdings niemand. |
Das Spiel hat sogar eine Story, aufgrund der Hohen Kriminalitätsrate wurde eine Spezielle Polizeistaffel Gebildet, die 20/20. Woher der Name kommt? Gute Frage, dazu schweigt sich das Spiel aus. Jedenfalls soweit ich Spielen konnte, warum nicht durchgespielt? Ich schaffe die erste Aufgabe nicht. Meiner Meinung nach ist diese Unlösbar. Man soll innerhalb von maximal 2:10 Minuten eine Patrolienstrecke abfahren. Dafür ist diese Strecke aber viel zu lang. Man kann zwar, wenn man nah genug an Fahrzeugen vorbei fährt einen „Turboboost“ bekommen. Aber selbst wenn dieser Dauerhaft Aufgeladen und benutzt wird. Man keinen Unfall baut und im Grunde eine Perfekte Runde fährt braucht man 3 Minuten. Abkürzungen habe ich auch keine Gefunden.
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| So wirklich hilft die Missionsbeschreibung nicht |
Apropos, die Stadt in der diese Strecke sich befindet ist seltsam, augenscheinlich soll diese Deutsch sein, allerdings finden sich dort Englischsprachige Schildergrafiken, auch die Zivilfahrzeuge wirken stellenweise sehr Amerikanisch, während man selbst ein Deutsches Polizeifahrzeug fährt. Apropos Fahren. Das Rumschlingern kann man kaum als Fahren bezeichnen, eher wie eine Rutschpartie auf Seife. Dazu kommen, wenn man den Boost aktiviert lässt sich das Fahrzeug erst recht kaum Steuern. Das Grenzt fatal an die Unspielbarkeit.
Sonderlich Hübsch ist das Spiel sowieso nicht, denn auch die Auflösung lässt sich nicht verstellen, 1024x786 ist das Maximum, auch gibt es keine Kantenglättung oder andere Effekt. Gut dafür braucht es kaum Hardware, man könnte sogar Theoretisch Videodateien im Hintergrund Rechnen lassen ohne das das Spiel ruckelt oder ähnliches. Dafür sind aber Grafikfehler an der Tagesordnung. Fahrzeuge fahren durch Wände, oder gerne mal unter der Straße, aufpoppende Texturen sind an der Tagesordnung. Auch die Musik fällt negativ auf, irgendwelcher Hiphop der so gar nicht ins Spiel passen will.
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| Eines der Wenigen Fahrzeuge |
Fazit:
Furchtbar, erst einmal ist das Spiel bestenfalls höllisch Schwer, in 10 Anläufen nicht annähernd ein Erfolg? Selbst bei einer quasi Perfekten Fahrweise? Meine Unfähigkeit oder die der Programmierer, sucht es euch aus. Mit der Grafik und der Musik gewinnt das Spiel auch keinen Blumentopf. Dann doch lieber „Polizei – Die Simulation“ vom Konkurrenten, dass Spiel ist zwar auch nicht gut, aber besser als dieses hier allemal.
Bezug:
Gibt’s bei Amazon, oder auf der aktuellen „Computer – Das Magazin für die Praxis“ noch. Dort ist immerhin noch Ibiza Babewatch und einiges andere drauf, falls so was jemand will.
Montag, 21. Mai 2012
Panzer Simulator
Tja, der "Panzer Simulator" hatte wohl einen Motorschaden. Auf keinem meiner Computer war dieser zum Laufen zu bewegen. Wer allerdings diese Deutschlandkarte erstellt hat, war auch kein Erdkundeass.
Donnerstag, 17. Mai 2012
Traktor Raser
Hersteller: Media Verlag
Erschien: 2012
Hardware: Pentium 2 300 Mhz, 64 MB Ram, 8 MB Grafikkarte
Wertung: 2/10
USK: Ab 0
Es kommt eher selten vor das ein 1. Teil eines Spieles besser ist als der Zweite. Erst Recht bei solchen Titeln die sich bei Media Verlag im Vertrieb befinden. Ja schon wieder Media Verlag, dass Teil befand sich nämlich in einer Sammlung von eben diesem. Nun das wär jetzt auch nichts besonderes. Allerdings hatte ich nicht erwartet Traktor Raser unter dem Titel „Bagger – LKW – Traktorsimulator“ zu finden. Doch so war es, und zwar zusammen mit Traktor Raser 2. Da ich mir Traktor Raser 2 schon einmal vorgenommen hatte lass ich es diesmal aussen vor und kümmere mich nur um den Traktor Simulator 1. Meine Meinung würde ich eh nicht ändern. Traktor Simulator 2 bleibt absolut Unspielbarer Müll.
Erschien: 2012
Hardware: Pentium 2 300 Mhz, 64 MB Ram, 8 MB Grafikkarte
Wertung: 2/10
USK: Ab 0
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| Offroad! |
Grafisch erwartet einen ein Spiel aus dem Jahr 1995, Kaum Texturierte umgebungen, 2D Bäume und ziemlich derbe Ruckeleinlagen machen keinen guten Eindruck. Zudem haben die Grafiker die Verhältnisse der einzelnen Objekte nicht bedacht. So sind Leitpfosten mal eben genau so hoch wie ein Mähdrescher. Apropos Streckendesign, im Grunde sind die Strecken schön lang, haben Abkürzungen und Schleichwege, aber auch Umwege. Das Problem sind allerdings die Objekte die Dort Rumstehen. Auf einem Autobahnabschnitt stehen und liegen Propangasflaschen und Steine rum. Die man mit dem Fahrzeug zwar wegkicken kann, aber dadurch fängt das eigene Fahrzeug an zu schlingern und ist kaum noch Unter Kontrolle zu halten, bzw. wieder zu bekommen.
Da wir gerade dabei sind. Das Fahrverhalten ist ziemlich daneben, die großen Landwirtschaftlichen Maschinen haben ein Fahrverhalten von einem Dreirad auf Schmierseife. Ganz davon ab beschleunigen sie von 0 auf 100 in 3 Sekunden und Fahren locker mit 130 km/h in enge Kurven. Allerdings sollte man das Anecken vermeiden, sonst verliert man wieder die Kontrolle. Das Handbuch behauptet übrigens das jedes der Fahrzeuge für eine andere Strecke geeignet ist, allerdings merke ich dort keinerlei Unterschied. Auch die im Handbuch angegeben Höchstgeschwindigkeiten stimmen nicht. Auch die Bodenbeläge machen keinen wirklichen Unterschied.
Was allerdings auch nicht viel ausmacht, denn die KI kämpft mit den gleichen Problem, bleibt Stecken, und schlingert in der Gegend Rum, so dass man auch mal mit 5 Minuten Abstand zum 4 Gewinnt. Denn mehr als 3 KI Fahrer und man selbst gibt es in dem Spiel nicht. Ergo fährt man auf allen 4 Strecken immer gegen die selben dummen Gegner. Das Spiel unterstützt auch Multiplayer, wer also 4 Freunde, oder danach Ex-Freunde hat kann dies Versuchen, per Netzwerk. Bei einem kurzen Test funktionierte das zwar auch, Ruckelte aber noch mehr als das eigentliche Spiel.
Fazit:
Es ist Spielbar, und damit weitaus besser als sein Nachfolger, und macht sogar ansatzweise ein kleines bisschen Spass. Allerdings nicht lang, zu Gravierend sind Mängel wie Fahrverhalten und KI. Ganz negativ wirkt natürlich der Übliche Mediaverlag beschiss, alte, bzw. hier 2 alte Titel unter neuem Namen zu verkaufen.
Bezug:
Das Doppelpack als „Bagger – LKW – Traktor Simulator“ gibt’s noch auf Amazon.
Dienstag, 8. Mai 2012
Piloten Simulator aka. RB Flugsimulator A320
Hersteller: Media Verlag
Erschien: 2012
Hardware: Pentium 2 300 Mhz, 64 MB Ram, 8 MB Grafikkarte
Wertung: 7/10
USK: Ab 0
Erinnert sich noch jemand an den Airbus A320 von Thalion, das auf dem Amiga und Atari und Später auf dem PC so einige Erfolge feierte? Nun, was hier als „Piloten Simulator“ bzw. „Flug Simulator 2010“ Firmiert (und eigentlich „RB Flugsimulator A320“ heißt) ist der Nachfahre eben dieses.
Allerdings ist das Programm Technisch im Jahr 1993 Steckengeblieben, Grafik und Soundeffekte sind also bestenfalls als Öde zu bezeichnen. Auch besteht das Programm aus mehren einzelnen Teilen, so ist Flugplanung und der eigentliche Simulator getrennt von einander zu bedienen.
Trivia:
Erschien: 2012
Hardware: Pentium 2 300 Mhz, 64 MB Ram, 8 MB Grafikkarte
Wertung: 7/10
USK: Ab 0
Erinnert sich noch jemand an den Airbus A320 von Thalion, das auf dem Amiga und Atari und Später auf dem PC so einige Erfolge feierte? Nun, was hier als „Piloten Simulator“ bzw. „Flug Simulator 2010“ Firmiert (und eigentlich „RB Flugsimulator A320“ heißt) ist der Nachfahre eben dieses.
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| Mehr Kurvenlage geht nicht. |
Den Titel Simulator trägt das Programm allerdings völlig zu recht. Es ist kein Programm im Stile eines Landwirtschaftssimulators sondern in der Tat eine Knallharte Simulation des Airbus A320. Ohne einen 2-Achsen Joystick + Schubkontrolle und dem Auswendiglernen von zig Tastenkombinationen geht hier gar nichts. Sogar den Funkverkehr mit dem Tower, und Sprit Berechnungen muss man selbst Vornehmen. Zwar liegt dem Spiel auch ein sehr Umfangreiches und Gutes Handbuch bei, für Anfänger (und dort Positioniert Media Verlag das ganze) ist hier nichts zu machen. Lediglich Leute mit Jahre langer Flugsimulator Erfahrung werden den Namensgebenden A320 von einem Flughafen zum anderen bekommen, und nebenbei auch noch gelandet. Was sich als ziemliche Herausforderung entpuppt.
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| Kurz nach dem Start. |
Auch die eigentliche Flugplanung dürfte den meisten Leuten nur ein Fragezeichen über dem Kopf erscheinen lassen, denn auch hier wirft das Programm nur mit Fachbegriffen und Abkürzungen um sich, zudem wird hier auch einiges an Wissen über Treibstoffverbrauch und anderes einfach Vorausgesetzt, was ein nicht Pilot kaum haben dürfte. Zwar hilft das Handbuch hier weiter, aber dafür braucht man wiederrum viel Einarbeitungszeit.
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| Vor dem Start. |
Fazit:
Das mir Media Verlag irgendwann mal einen Hardcore Simulator auf die Festplatte schickt hätte ich nun ach nicht gedacht. Ohne Stunden bzw. Tagelange Einarbeitungszeit wird man hier den Vogel definitiv nicht Fliegen können. In die Luft kriegen vielleicht schon noch, aber wieder Landen dürfte ausgeschlossen sein. Wer diese Zeit investiert bekommt allerdings einen sehr Akkuraten Flugsimulator. Der leider Ziemlich Hässlich ist. Wobei sich das eher verschmerzen lässt wenn man sich Vor Augen hält das der Titel von einer einzigen Person Entwickelt wurde.
Bezug:
Media Verlag verkauft das ganze aktuell als „Piloten Simulator“. Auch Reste des „Flug Simulator 2010“ befinden sich durchaus noch im Handel. Das Originalspiel von 1992 findet man nur noch auf eBay.
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| Im Anflug auf Innsbruck, oder so. Städte sehen alle gleich aus |
Thalion Software wurde 1988 von einigen Demogroups gegründet, zu den bekanntesten Spielen gehören sicherlich Dragonflight, Amberstar und Ambermoon und Airbus A320. Allerdings waren fast alle Thalion Spiele keine Verkaufsschlager, bzw. Verkaufen sich nicht gut genug um die Kosten zu decken. So wurde Thalion bereits 1994 wieder Aufgelöst, viele Entwickler gingen darauf hin nach Blue Byte oder Entwickelten andere Projekte. Oder aber ihre Titel selbst weiter, wie hier.
Donnerstag, 15. März 2012
Verarscht...
Tja, hier sollte eigentlich der Test zu „Motorrad Super bike Grand Prix Simulator von „Media Verlag“ stehen. Dummerweise handelt es sich 1:1 um das Bereits 2010 Vorgestelle „Motorrad Grand Prix Simulator“. Daher erspare ich mir einen weiteren Test. Allerdings nicht ohne mich, mal wieder über den Media Verlag zu beschweren. Das hier ist übelste Abzocke, einen Titel unter mehreren verschiedenen Titeln zu verkaufen.
Donnerstag, 8. März 2012
Avatar – Aufbruch nach Pandora
Tja, eigentlich sollte hier das Review zum Spiel stehen, und zwar wollte ich dieses Testen ohne den Film gesehen zu haben um unvoreingenommen zu sein. Aber der Kopierschutz machte mir da einen Strich durch die Rechnung, 3 Rechner erkannten die Original DVD nicht, auf einem getesteten 4. Lief es aber nicht Spielbar da dieser unter den Systemanforderung lag. Daher konnte ich dort nicht Ordentlich testen. Aber die Film DVD hab ich ja auch, also muss dieser Herhalten.
Zur Story, die Ressourcen der Menschheit sind am Ende, was macht man, man beutet andere Planeten aus, so fällt die Wahl wohl auf Pandorra, dort allerdings leben Außerirdischen Na’vi, einem sehr Naturverbunden Volk was von einem Konzern als „Primitive“ bezeichnet wird.
Da es auf der Erde eine Situation wie aktuell in Deutschland gibt, dass Arbeit mies bezahlt wird, melden sich sehr viele Freiwillig für den Armeedienst, die sehr gut bezahlt und werden nach Pandorra Verschifft. So auch Jake Skully, der seinen Bruder ersetzt der getötet wurde. Einige Studierte, so auch eigentlich der Bruder von Jake Skully sollen sogenannte Avatare Steuern, die so aussehen wie die Ureinwohner und auch mit ihnen Interagieren sollen. So kommt es halt wie es kommen muss, Jake Skully stolpert eher „zufällig“ in die Na’vi Kultur, verliebt sich usw. Bis der Böse Konzern schließlich das Land haben will und anfängt es zu Erobern, was Jake Skully natürlich verhindern will. Falls sich jetzt jemand an Pocahontas erinnert fühlt, liegt durchaus richtig. Fast die Gesamte Story ist bei Pocahontas abgeschaut. Die Indianer wurden durch die Na’vi ersetzt. Die Soldaten sind die Einwanderer etc. Die Story ist zudem ziemlich dünn und zielt sehr auf den „Mitleid mit den Ureinwohnern“ Effekt ab.
Apropos Effekte. Der Gesamte Film, ist bis auf die paar Menschlichen Schauspieler komplett am Computer entstanden. Zu mindestens die Designer haben hervorragende Arbeit geleistet, die ganze Welt wirkt komplett Glaubhaft und sehr Fremdartig. Das beginnt bei der kleinsten Pflanze, bis zu hin zu großen Tieren und natürlich den Na’vi. Allerdings nutzt sich der Effekt auch sehr schnell wieder ab, so dass sofort wieder die sehr Dünne Story auffällt, die zudem arg Gestreckt wird weil der Film mit seinen ca. 155 Minuten Laufzeit halt auch sehr viel Landschaft zeigt.
Zudem gibt es eine noch längere Special Edition, welche 10 Minuten mehr Material bietet, und noch eine Extended die noch einmal 10 Minuten länger ist, also auf ca. 170 Minuten kommt. Bis auf die Eröffnungsszene der die Erde Zeigt ist dies eigentlich nichts wirklich wichtiges, einige Dialoge sind etwas länger, und auch ein paar Actionszenen sind Verlängert. Da bei James Cameron immer die Kinofassung auch gleichzeitig die Directors Cut ist wird man hier aber nix wichtiges Verpassen.
Fazit:
Avatar – Aufbruch nach Pandorra wirkt wie Zuckerwatte, der Film sieht nach viel aus, enthält aber wenig. Die Story ist sehr dünn, aber verfehlt durch die Optische Gestaltung ihre Wirkung nicht. Allerdings ein Zweites mal braucht man den Film nicht zu gucken, schon beim ersten Mal ist die Story sehr vorhersehbar, und eigentlich zu keiner Zeit überraschend. Der Film sieht halt einfach nur extrem gut aus. Das war es aber auch. Specials sind auf meiner Normalen DVD übrigens absolut keine, dort ist nur der Film. Sehr schwach.
Wertung:
Film 5/10
Specials 0/10
FSK: 12
Produktionsjahr 2009
Zur Story, die Ressourcen der Menschheit sind am Ende, was macht man, man beutet andere Planeten aus, so fällt die Wahl wohl auf Pandorra, dort allerdings leben Außerirdischen Na’vi, einem sehr Naturverbunden Volk was von einem Konzern als „Primitive“ bezeichnet wird.
Da es auf der Erde eine Situation wie aktuell in Deutschland gibt, dass Arbeit mies bezahlt wird, melden sich sehr viele Freiwillig für den Armeedienst, die sehr gut bezahlt und werden nach Pandorra Verschifft. So auch Jake Skully, der seinen Bruder ersetzt der getötet wurde. Einige Studierte, so auch eigentlich der Bruder von Jake Skully sollen sogenannte Avatare Steuern, die so aussehen wie die Ureinwohner und auch mit ihnen Interagieren sollen. So kommt es halt wie es kommen muss, Jake Skully stolpert eher „zufällig“ in die Na’vi Kultur, verliebt sich usw. Bis der Böse Konzern schließlich das Land haben will und anfängt es zu Erobern, was Jake Skully natürlich verhindern will. Falls sich jetzt jemand an Pocahontas erinnert fühlt, liegt durchaus richtig. Fast die Gesamte Story ist bei Pocahontas abgeschaut. Die Indianer wurden durch die Na’vi ersetzt. Die Soldaten sind die Einwanderer etc. Die Story ist zudem ziemlich dünn und zielt sehr auf den „Mitleid mit den Ureinwohnern“ Effekt ab.
Apropos Effekte. Der Gesamte Film, ist bis auf die paar Menschlichen Schauspieler komplett am Computer entstanden. Zu mindestens die Designer haben hervorragende Arbeit geleistet, die ganze Welt wirkt komplett Glaubhaft und sehr Fremdartig. Das beginnt bei der kleinsten Pflanze, bis zu hin zu großen Tieren und natürlich den Na’vi. Allerdings nutzt sich der Effekt auch sehr schnell wieder ab, so dass sofort wieder die sehr Dünne Story auffällt, die zudem arg Gestreckt wird weil der Film mit seinen ca. 155 Minuten Laufzeit halt auch sehr viel Landschaft zeigt.
Zudem gibt es eine noch längere Special Edition, welche 10 Minuten mehr Material bietet, und noch eine Extended die noch einmal 10 Minuten länger ist, also auf ca. 170 Minuten kommt. Bis auf die Eröffnungsszene der die Erde Zeigt ist dies eigentlich nichts wirklich wichtiges, einige Dialoge sind etwas länger, und auch ein paar Actionszenen sind Verlängert. Da bei James Cameron immer die Kinofassung auch gleichzeitig die Directors Cut ist wird man hier aber nix wichtiges Verpassen.
Fazit:
Avatar – Aufbruch nach Pandorra wirkt wie Zuckerwatte, der Film sieht nach viel aus, enthält aber wenig. Die Story ist sehr dünn, aber verfehlt durch die Optische Gestaltung ihre Wirkung nicht. Allerdings ein Zweites mal braucht man den Film nicht zu gucken, schon beim ersten Mal ist die Story sehr vorhersehbar, und eigentlich zu keiner Zeit überraschend. Der Film sieht halt einfach nur extrem gut aus. Das war es aber auch. Specials sind auf meiner Normalen DVD übrigens absolut keine, dort ist nur der Film. Sehr schwach.
Wertung:
Film 5/10
Specials 0/10
FSK: 12
Produktionsjahr 2009
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