Freitag, 17. September 2010

Pixeline und das Haus im Zauberwald







Hersteller: Power Tower
Erschien: 2002
Hardware: Pentium , 166 Mhz, 16 MB Ram, VGA mit 800x600, Soundkarte
Wertung: 7/10
USK: Ab 0


Testumgebung:
Pentium 2, 333 MhZ, 64 MB Ram, VGA mit 1024x768 (Ruckelfrei)
Pentium 4, 1,8 GhZ, 765 MB Ram, Geforce 3 TI 200 (Kompatiblitätsmodus, 256 Farben)
AMD Turion X64, 512 MB Ram, ATI Radeon 1100 Mobile (Kompatiblitätsmodus, 256 Farben)

Pixeline und das Haus im Zauberwald ist bereits das 4. Spiel der Serie (Teil 1-3 liegen mir leider nicht vor) und richtet sich an Kinder zwischen 6 und 8 Jahren. Entsprechend ist die Ausstattung. Das ganze Spiel wird in Schöner Handgezeichneter Comicgrafik Präsentiert.

Welche in 800x600 bei 256 Farben dargestellt wird. Problem ist hier das das Spiel wirklich die Einstellung „256 Farben“ Verlangt, bei höherer Farbtiefe verweigert es die Funktion. Bei neueren Betriebssystemen hilft da nur der Kompatiblitätsmodus. Jedenfalls ist die Grafik Kindgerecht und auch ausreichend klar und groß dargestellt und weiß durch ihren Stil zu gefallen.

Pixeline wird von „Blümchen“ aka. Jasmin Wagner gesprochen. Die etwas älteren werden einige ihrer Hits noch kennen „Herz an Herz“ oder „Piep Piep kleiner Satellit“ und „Boomerang“ der es immerhin noch bis auf Platz 7 der Deutschen Charts schaffte. Die ihren Job hier gut macht, so klingt Pixeline kindlich Naiv. Auch die anderen Charaktere sind mit viel Liebe Vertont. Problem ist allerdings das sich die Texte sehr schnell wiederholen da man hier scheinbar nur jeweils zwei oder drei verschiedene Eingesprochen hat. Das langweilt schnell. Die Texte sind zwar bewusst einfach gehalten ohne dabei aber die Zielgruppe zu unterfordern.

Das Spiel enthält auch 9 Songs, welche bei den Entsprechenden Minispielen ein. Bzw. Angespielt werden. Problem ist hierbei das das Spiel diese nach den Spieleraktionen neu Startet, so bekommt der Spieler maximal 30 Sekunden zu hören. Das nervt. Die Songs liegen allerdings auch als Audio Tracks vor und lassen sich im CD Player abspielen.

Im Grunde ist „Pixeline“ eine Minispielesammlung, so gibt es einfache Suchspiele, z.b. die Zutaten für einen Kuchen, deren Rezepte sich Ausdrucken lassen. Oder Einfache Reaktionsspiele wie z.b. Holz oder Eier Auffangen. Allerdings gibt es auch einen Hauptplot. „Pixeline“ muss aus den Händen eines Drachen befreit werden. Dazu gilt es erst per Katapult die Mauer einzureißen, was noch sehr einfach ist. Dann allerdings müssen in einem Unterwasser Level Steine und eine Wasserpistole gesammelt werden. Allerdings ist dies durch die Gegner so schwierig das junge Kinder daran verzweifeln werden. Auch bei einem Jump and Run Minispiel kommen einige Mängel zu Tage. Die einzusammelnden Gegenstände werden hier zufällig verteilt. Allerdings platziert das Programm hier einige Unerreichbar. Was zu ziemlichen Frust führen dürfte.

Fazit:

Im Grunde ein Grundsolides Lernspiel für Kinder, welches Technisch schön umgesetzt ist, allerdings trüben ein paar Fehler den Spaß. Einige der Spiele sind für Kinder verdammt schwierig, selbst geübte Spieler brauchen hier mehrere Anläufe. Zweitens wird die Musikuntermalung sehr schnell sehr nervig. Ansonsten ist das Spiel für Kinder uneingeschränkt Empfehlenswert. Für ältere Spieler ist das natürlich nichts. Allerdings sollte man auch mit diesem Spiel Kinder nicht alleine lassen. Eltern werden hin und wieder helfend eingreifen müssen.

Bezug:

Das Spiel stammt aus einer Restekiste im Woolworth, Ansonsten ist an das Spiel nicht ganz so einfach Ranzukommen, bei Amazon gibt es Angebote, ebenso bei Ebay. Im normalen Handel scheint das Spiel nicht mehr erhältlich zu sein.






Die Screenshots wirken dank der 256 Farben Leider verfälscht, selbst wenn sie in der Originalen Windows 95 Umgebung gemacht wurden.

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