Freitag, 21. Januar 2011

Vollversionen in den Aktuellen PC Spiele Magazinen

Die ersten Februar Hefte Trudeln ein:

PCGames 2/11: Titan Quest

Gamestar 3/11: Undercover Operation Wintersonne / XL: Spy Hunter: Nowhere to Return, Black Mirror (Recycling von Gamestar 09/06, und nein das ist kein Fehler Meinerseits, falls es nicht noch ein Spiel gibt was Black Mirror heißt hat Gamestar von sich selbst Recycled..)

PCAction 3/11:

Computerbild Spiele 3/11: Silent Hunter 4, Kino Mogul / Gold : Die Siedler 2 - Die nächste Generation (achtung das Heft bekam eine 50cent Preiserhöhung)

Donnerstag, 13. Januar 2011

Faq Dodgers - Angriff der Killer Fotzen








Hersteller: Red Fire Software
Erschien: 2007
Hardware: Pentium 2 500 MhZ 64 MB Ram, 16 MB Grafikkarte
Wertung: 1/10
USK: - (Hersteller selbst gibt Strengstes Jugendverbot)


Hui ein Pornospiel, hatte ich noch nicht im Blog, und wird auch nicht so oft wiederholt, erst mal gibt es kaum Pornospiele, und zweitens hab ich nur dieses eine. Wer weitere Vorschläge für dieses äh Genre hat bitte nur her damit. Ich schreibe dieses Artikel quasi Live in Tagebuchform, wollte ich immer mal Ausprobieren.

Freitag 7.1.2011:

Irgendwie sieht die Videothek anders aus als Frühere, überall große Schilder mit Aufschriften wie „Anal“, „Inzest“ „Natursekt“? Aber hey ein Stand wo Indizierte Spiele bzw. welche mit dem Roten USK Siegel verkauft werden für nur 4,99€, da schlag ich zu. Quake 4 fehlt mir eh, Riddick wollte ich auch immer mal kaufen, und Cliff Barkers Jericho auch. Aber was steht da noch rum, „Faq Dodgers Angriff der Killer Fotzen“ seltsamer Titel, und auch seltsames Coverartwork, nehm ich mit. Während der etwas langsame ältere Mann die CDs/DVDs raussucht guck ich mir ein paar der Filmbeschreibungen der Pornofilme an. Spontan kommt mir die Idee einen „Seltsame Pornostorysblog“ zu machen, aber da ist Blogger sicher nicht so begeistert von, zudem will ich mir den Kram (Deutsche Produktionen!) nicht angucken.. Wer will schon schlecht Synchronisierte Pornos?

Nach verlassen der Videothek fällt mir dann auch auf das es neuerdings vorne zwei Eingänge gibt, nicht mehr den Hintereingang zur Erwachsenenvideothek, dort wo die Erwachsenenvideothek war ist jetzt ein „Christliches Zentrum“.. Wie passend, der größte Puff der Welt in einer ehemaligen Erwachsenenvideothek..

Donnerstag 13.1.2011 (19:30 Uhr)

Die CD wird zwar erst nach dem 4. Versuch gelesen, obwohl sie Sauber ist, aber jetzt läuft die Installation, immerhin ist das Spiel schon mal Deutsch, allerdings sieht das hässlich Gerenderte Hintergrundbild auch nicht gerade ästhetisch aus, außer natürlich man steht auf riesen Penisse und Weibliche Euter in der Größe einer Melone. Nein DirectX7 brauch ich auch nicht, starte schon. Oh lustig, das Spiel firmiert unter Fuck Dodgers, und es ist Kopiergeschützt dieser meckert gerade..

Donnerstag 13.1.2011 (19:53 Uhr)

Es gibt keine Crack, was hilft da, ja der Edding 500, das Spiel hat den Kopierschutz wo man die Zweite Session unlesbar machen muss und das geht am besten mit einem Edding in Schwarz. Das Spiel ist sogar zweisprachig, warum man die Sprache bei der Installation auswählen muss ist mir schleierhaft. Ok, jetzt will das Spiel einen Indeo Video Codec der zu Windows XP kompatibel ist…

Donnerstag 13.1.2011 (20:36 Uhr)

Ok, auf dem ersten Testcomputer ist das ding nicht zum Laufen zu bekommen, Ich seh mich gleich schon den Windows 98 Rechner Booten, naja zwei alternativen hab ich vorher noch..

Donnerstag 13.1.2011 (20:51 Uhr)

Äh also ja es Läuft, aber das Intro verwirrt etwas, irgendwie steckt der Protagonist seinen 30cm Prügel meist irgendwo rein, ob Frau, Alien, Maschine macht hierbei auch keinen Unterschied, das ganze ist zudem ziemlich auf Penis und Vagina konzentriert, da hat wohl jemand ne halbe Tonne LSD gefressen. Die Roten Killerfotzen vom Planeten Pain haben den Planeten Long Dong angegriffen? Was bitte? Aber der Soundtrack rockt wenigstens halbwegs.

Donnerstag 13.1.2011 (21:27 Uhr)

Ähm Ok, das ganze ist ein Moorhuhn Klon, daher gibt es mehrere dinge zum Abschießen, „Dick Suckers“ so Art rotierende Automatische Vaginas die einem Lebenspunkte abziehen, dazu Bierdosen und Healthpacks, diese schießt man einfach mit der Normalen Kanone ab. Die Bierdosen laden den „Piss Strahler“ auf. Mit denen dann die „Killerfotzen“ abgeschossen werden. Damit aber nicht genug, diese müssen dann auch noch äh, wie drückt man das Jugendfrei aus, gedeckt werden bis sie Platzen. Dazu hämmert man wie ein Berserker auf die arme Linke Maustaste, und wenn der „Ejakulator“ aufgeladen ist kann man mit der rechten Maustaste Ejakulieren. Das ganze wird so oft wiederholt bis alle „Killerfotzen“ erledigt sind. Jetzt kann man die Geiseln retten, die man ebenso wieder solange durchknattern darf bis der „Brain Sucker“ vom Kopf fällt. Später gesellen sich als Gegner noch die „Spiders“ hinzu, mit denen man genauso verfährt wie die Killerfotzen.

Donnerstag 14.1.2011 (21:44)

Örk, hier ist ja jedes Level gleich, außer das diese etwas größer werden, die Zeit länger und mehr Gegner, ansonsten bleibt es immer das gleiche stupide und einfach Hässlich gerendertes Rumgeklicke.

Donnerstag 14.1.2011 (22:54 Uhr)
Endlich! Deinstalliert, das ding ist und bleibt furchtbar, ein Simpler Moorhuhn Klon wär ja noch erträglich gewesen, aber diese „Fickklickorgie“ nervt nicht nur sondern ruiniert auch noch die Maus, dazu kommt nerviger Sound, mehr als ein „urf“ in verschiedenen Tonlagen kriegen die Aliens und andere nämlich eh nicht raus. Ein verdammt hässlicher und Ekelhafter Grafikstil, ich bin ja nicht prüde, aber das ist einfach wirklich nur hässlich. Kein Wunder das da Strengstes Jugendverbot drauf steht, das Spiel verblödet mehr als es erregt. Zwei Stunden das Nachmittagsprogramm der Privaten TV Sender sind weniger schädlich als das hier.

Bezug:

Eventuell in der Örtlichen Erwachsenenvideothek falls die Spiele haben, Redfiresoft selbst gibt es nicht mehr, kein Wunder bei der Qualität der Titel.



Links: Der Held des Spieles, mit seiner Waffe
Rechts: Das "Spielfeld" des Moorhuhn Klones




Links: Fingertraining, auf der Maustaste
Rechts: Abfeuern der Hauptwaffe..

Sonntag, 9. Januar 2011

Vollversionen in den Aktuellen PC Spiele Magazinen

so, die neuen Hefte sind da..

PCGames 1/11: Rome: Total War Gold & Gabelstapler Simulator 2009

PCAction 2/11: Tomb Raider Anniversary (Recycling von PCGames 12/2010) (gleichzeitig auch auf der aktuellen SFT)

Gamestar 2/11: Memento Mori / XL: Spellforce 2 Gold (inkl Addon)

ComputerbildSpiele 2/11: Das Vermächnis: Testament of Sin, Galactic Civilizations 2 - Ultimate Edition, Deutschland Spielt Vol 2. / Gold: Two Worlds + Addons (Tainted Blood & Curse of Souls) (die Addons kamen damals umsonst per Patch)

Montag, 27. Dezember 2010

Das Magazin

Zum Jahresabschluss gibt es den (fast) ganzen Blog noch als Magazinform, viel Spass..

http://www.megaupload.com/?d=A9OWVFYT

Ist allerdings knappe 100 MB groß geworden.

Mit neuen Spielen geht es dann 2011 weiter, und ich habe gerade neue gekauft, ist also noch genug da

Montag, 6. Dezember 2010

Final War 2.5

Hersteller: Racoon Software
Erschien: 2004 (letzte 2.5 Version)
Hardware: Pentium 1 200 MHz, 32 MB Ram, 8 MB Grafikkarte
Wertung: 9/10
USK: -

Der Weltraum, Unendliche Weiten, und auch Unendliche Spiele. Nachdem Dominion Wars nicht so wollte wie es sollte musste halt ein anderer Titel herhalten. Blöderweise sind Raumkampfspiele im StarTrek Universum relativ Rar gespäht, im Grunde gibt es da eigentlich nur die Starfleet Command Serie, welche aber extrem Strategisch ist, und Starfleet Academy. Zwar bietet Legacy auch einen solchen Modus an, allerdings nur
als Multiplayer.

Final War 2 ist allerdings von Fans erstellt, und daher Freeware, da s Spielprinzip ist einfach, besiege mit deiner Flotte die Gegnerische Flotte, so simpel wie dies ist so süchtig macht es. Normalerweise Startet man als kleiner Fähnrich und hat nur wenige „Kommandopunkte“ diese aber braucht man für die großen Pötte, ergo muss man sich erst mal mit kleinen Schiffen wie der „Centaur“ Klasse oder den Kleinsten Bird of Preys der Klingonen. Der Gegner lässt sich hingegen immer Frei festlegen, nur sollte man hier drauf achten das dieser auch Besiegbar ist. Denn nach der Schlacht erhält man weitere Punkte, oder bekommt eben auch welche abgezogen. Hat man genug Punkte zusammen kann man sogar Schiffe der Borg nehmen, oder gar Spezialschiffe wie die Endgame Voyager die sogar Borg Kuben alleine zu Klump schießt. Leider hat Final War 2 eine Schiffsbegrenzung von Insgesamt 10 Schiffen.

Allerdings sollte man sich die Steuerung genau einprägen, zwar reicht zum Simplen Navigieren bereits das Numpad und Space und X zum Abfeuern der Waffen, aber sonderlich weit wird man damit nicht kommen. Besonders gegen Ebenbürtige Gegner muss man auch dinge wie die Energieverteilung im Griff haben, den Traktorstrahl und noch einiges mehr. Im Grunde lassen sich die gleichen Funktionen wie in den Serien verwenden, selbst die Manuelle Zielerfassung.

Die KI ist zwar nicht Sonderlich Flexibel aber erstaunlich Stark, es ist nur sehr schwer Möglich gegen einen in etwa Gleichstarken Gegner zu Gewinnen. Denn dieser geht so geschickt mit Vorhanden Waffen, Energie und Schilden um das man sich schon einiger Tricks bedienen muss um diesen zu Besiegen, auch bei Flottenverbänden ist das so, Treffen Zwei gleichstarke aufeinander ist es nur sehr schwierig zu gewinnen.

Grafisch ist das Spiel recht einfach gehalten, am Unteren Bildschirmrand gibt es die Föderationstypische LCARS Oberfläche, mit den Sensoren, der Energieverteilung, einem, nicht funktionellen, aber animierten Steuerpult und die „Taktische Station“ wo die Waffenladungen, sowie die Panzerung und die Hülle angezeigt wird. Das Eigentliche Spiel wird im größeren Bildabschnitt dargestellt. Aus der Draufsicht scheucht man sein Schiff durch das 2D Universum das hin und wieder mit Nebeln und Kleinen Monden aufgelockert wird. Welche allerdings keine gesonderte Funktion haben, anders hingegen Planeten denn mit diesen kann man Kollidieren, Die Schiffe sind relative Hübsche und Detaillierte Bitmapgrafiken, welche bei Beschädigungen auch schon mal Rauchfahnen hinter sich herziehen. Leider unterstützt das Spiel nur die 640x480er Auflösung.

Die Sounds für die Torpedos und Phaser wurden aus einer der neueren Serien gesampelt, Genauso Explosionsgeräusche und der Typische Warpsprung, auf eine Hintergrundmusik wurde allerdings verzichtet.

Fazit:

Das Spiel motiviert Extrem, zum einen gibt es sehr viele Schiffe durch gewonnene Schlachten Freizuschalten, darunter auch einige von den Machern selbst erfundene um bei jeder Rasse auf die Selbe Schiffsanzahl zu kommen, sowie einigen Bonusschiffen, wovon 2 sogar aus StarCraft Stammen. Dazu lassen sich immer und immer wieder neue Schlachten zusammenstellen, was kein Spiel wie das andere werden lässt. Leider fehlen zu mindestens einige Föderationsschiffsklassen, unter anderem leider auch Kirks Original Enterprise.

Bezug:

Das Spiel ist Freeware und gibt es hier zu Laden: http://finalwar2.wz.cz/



Links: Das Spiel kann mehrere Spielerprofile anlegen
Rechts: Schiffsauswahl Menü



Links: Zwei Feindliche Streitkräfte stehen sich gegenüber
Rechts: Die Schlacht beginnt

Samstag, 4. Dezember 2010

Star Trek Deep Space Nine: Dominion Wars








Hersteller: Simon & Schuster
Erschien: 2001
Hardware: Pentium II 266 MHz, 64 MB Ram, 8 MB Grafikkarte
Wertung: -/10
USK: ab 12


Tja eigentlich sollte hier der Test zu Star Trek: Deep Space Nine Dominion Wars stehen, dummerwiese lies sich das Spiel auf 3(!) Testrechnern (Pentium 2 266 MHz, Pentium 4 1,8 Ghz und AMD Turion X64) nicht zum Funktionieren zu bekommen, maximal bis in das Hauptmenü kam ich.

Immerhin ist die Intro Sequenz nett gemacht, diese basiert zu Anfang auf dem Deep Space Nine Intro, schwenkt dann aber zu einer Raumschlacht um, immerhin haben die Designer hier nicht die Schilder vergessen, wie gewisse Leute die 2009 den Namen „Star Trek“ mit einem gleichnamigen Kinofilm beschmutzt haben.

Fazit:

Tja, da das Spiel nicht lief ist mein Fazit Recht knapp. Wie kann man so dreist sein und ein Spiel veröffentlichen das wohl auf kaum einem Rechner richtig läuft, selbst wenn es läuft soll es einiges an Bugs und Abstürzen mit sich bringen. Übrigens lassen sich (theoretisch) Raumschiffe aus „Starship Creator“ Importieren. Gut die Frage ist natürlich, wer will das schon. Denn auch Starship Creator ist verdammt übel. Übrigens wird das Spiel von JoWood vertrieben..

Bezug:

Gibt es nur noch Gebraucht bei eBay oder Amazon.

Might and Magic 8: Day of the Destroyer







Hersteller: New World Computing / 3DO
Erschien: 2000
Hardware: Pentium 166 MHz, 32 MB Ram, 16 MB Grafikkarte
Wertung: 7/10
USK: ab 12


Might and Magic war einer der letzten Vertreter der Klassischen Rollenspiele, mit einer Gruppe, einer sogenannten Party streift man durch die Lande und erledigt allerlei Aufgaben, Quests genannt, die nachher eine große Story ergeben. Die Story beginnt damit das der, von den Bewohnern Enroths so genannte, Zerstörter auftaucht und seinem Namen Gerecht wird und das Land verwüstet. Dabei öffnet er auch noch die Tore zu den 4 Elementwelten Feuer, Wasser, Erde und Luft. Die Aufgabe des Spielers ist das Chaos wieder zu beseitigen.

Im Unterschied zu den Vorherigen Might and Magic Teilen startet man allerdings Alleine und nicht in einer Gruppe, diese muss man sich erst im Verlaufe des Spieles zusammensuchen. Neu ist hierbei auch das sich auch Frühere Feinde Rekrutieren lassen, z.b. Drachen, Minotauren oder Vampire. Die jeweils alle bestimmte Spezialfähigkeiten und Zauber haben, so können Drachen Fliegen und brauchen keine Extra Distanzwaffe, denn sie können ja Feuer Spucken. Vampire hingegen können Tote Wiedererwecken. Allerdings muss man aufpassen was man tut, verscherzt man es sich einmal mit den Drachen, weil man die Drachenjäger unterstützt und man nicht Heiraten kann ist es auch Essig mit dem eigenen Hausdrachen.

So streift man also durch die Lande und erfüllt ein Nebenquest nach dem anderen. Man könnte zwar Theoretisch auch nur die Hauptquests erledigen allerdings ist man Spätestens in der ersten Stadt dann dem Tot geweiht weil die Heldengruppe viel zu Schwach ist. Allerdings krankt hier M&M8 auch an dem üblichen „Rollenspiel“ Problem. Viele der Quests sind einfach „Hole dies!“ oder „Töte das!“ Ergo sucht man meistens Dunkle Dungeons (Falls man nicht gerade den Helligkeitszauber hat) ab, tötet Reihenweise Gegner und bringt dann Gegenstand A zu Person B in Stadt C, solange man nicht den Teleportationszauber hat artet das in ziemliches Rumgerenne aus. Leider ist auch die eigentliche Hauptstory ziemlich dünn ausgefallen wenn man die Vorgänger zum Vergleich ran zieht. Der Hauptstrang besteht lediglich aus 8 Quests. Der Rest ist einfach Beiwerk um die Party aufzuleveln.

Die Grafik als Alt zu bezeichnen wär ein Lob, sie stammt immerhin 1:1 von dem 1998er Might and Magic 6, welcher eigentlich schon 1996 erscheinen sollte eben mit dieser Engine. Eckige Wagenräder und Wasserfälle waren schon 1998 nicht mehr sonderlich Modern und zwei Jahre Später erst Recht nicht. Zwar gibt es auch eine „3D Beschleunigte“ Version, der Unterschied ist aber schlichtweg nicht Vorhanden. Allerdings will ich das genau wie das kurze Mainquest eher nicht New World Computing in die schuhe Schieben sondern eher 3DO, denn diese Verlangten einen Might and Magic (und einen der Strategieableger Heroes of Might and Magic) Serie Pro Jahr, was sich bei HOMM noch mit Erweiterungen bewerkstelligen lies funktionierte bei der Rollenspiel Serie nicht, ergo musste man in dem Jahr zwischen Teil 7 und 8 sich ganz alleine im Story und Inhalt kümmern, für eine neue Engine und neue Grafiken blieb schlichtweg keine Zeit.

Immerhin hat man es geschafft und dem Spiel ein paar neue Gegner verpasst. Leider macht die Uralt Engine auch die Dungeons teilweise sehr verwirrend, so kann man Gegner auf Treppen und Abgängen nur Bekämpfen indem man nach unten Blickt und diese dann Angreift. Auch gelegentliche Springpassagen Nerven, vor allem da man nicht abschätzen kann wie weit man eigentlich Springen kann. Ein Hoch auf den „Sprungzauber“ der immerhin hohe und weite Sprünge zulässt.

Ähnlich sieht es beim Sound aus, zwar gibt es immerhin sehr schöne neue Musikstücke, aber die Soundeffekte sind dieselben wie Vorher. Immerhin ist die Deutsche Übersetzung gut gelungen, zwar gibt es sowieso nur sehr wenige Vertonte Dialoge aber die Sprecher sind gut Ausgesucht und die Übersetzung der Texte ist auch gut gelungen.

Fazit:

Schwierig, einerseits ist Might and Magic 8 ein Rollenspiel in Typischer Might and Magic Tradition, andererseits ist es einfach nur noch hässlich, was leider auch ziemlich auf die Atmosphäre schlägt. Wer sich trotzdem durchbeißt bekommt ein Rollenspiel das sehr viele Freiheiten erlaubt und eine durchdachte Story. Vor allem das man jetzt auch ehemalige Feindliche Wesen in seine Gruppe aufnehmen kann lässt das Fan herz höher schlagen. Arcomage, bekannt aus Teil 6 ist natürlich auch wieder dabei. Ironischerweise sind die Videosequenzen in einer höheren Qualität als die von Call of Duty.

Bezug:

Das Spiel gibt es nicht mehr Offiziell im Handel, da 3DO Pleite ist, und Ubi Soft bisher kein Interesse an einer Wiederveröffentlichung hatte



Links: Schon der Sprung auf diesen Schalter ist schwer und endet meist in der Lava
Rechts: Einer der Millionen Dialoge..




Links: Das Minispiel Arcomage, welches es auch Einzelnd gibt
Rechts: Wer dem Drachenboss sein Ei zurückbringt zieht die Drachen auf seine Seite, macht sich dummerweise aber die Drachenjäger zu Feinden. (Bild von Mobygames denn M&M8 weigerte sich von den Videos Screenshots anzufertigen)