Donnerstag, 22. Dezember 2011

DragRacing Simulator








Hersteller: DSI / Media Verlag
Erschien: 2010
Hardware: 1 GhZ CPU, 256 MB Ram, 64 MB Grafikkarte
Wertung: 7/10
USK: 6

Oje, ein Media Verlag Titel, aber beim Installieren zeigt sich eine Überraschung, dieser ist nicht bereits Xmal Umbenannt, sondern hat im Spiel denselben Namen wie auf der Verpackung. Ein gutes Zeichen?

Nun um einmal Vorzugreifen, ja. DragRacing Simulator macht tatsächlich Spaß. Ein Dragster ist im Grunde eine Fahrende Rakete, ziel ist es auf grader Strecke, denn Lenken ging eh nicht, dem Gegner davonzufahren. Ein Dragster Rennen dauert selten länger als 15 Sekunden. 20 dieser Rennen gilt es in dem Spiel als Sieger zu bestehen.
DSI hat hierfür eine Sehr interessante und gut bedienbare Steuerung ausgedacht. Mittels der Pfeiltasten Schaltet man die Gänge Hoch und auch Runter. Dazu gibt es eine Art Schieberegler der das Gaspedal darstellt, diesen Bedient man mit der Maus.

Aber Achtung, bei zu viel Gas hebt der Dragster ab und das rennen ist verloren, bei zu wenig zieht der Gegner Unüberholbar davor, was auch ein verlorenes Rennen bedeutet. Zusätzlich knifflig ist die Startampel, man hat nur wenige Sekundenbruchteile zum Starten, ist man zu früh oder zu spät ist man Disqualifiziert. Zu Anfang ist der Frust hierbei natürlich sehr hoch, aber hat man das System einmal verstanden läuft es leicht von der Hand.

Damit das ganze nicht Langweilig wird gibt es zudem noch Verschiedene Tuningoptionen, so lassen sich Front und Heckflügel, Motor und Tankvolumen vergrößern, außerdem lässt sich auch die Farbe des Dragsters frei festlegen.

Grafisch darf man hier allerdings auch nicht zu viel erwarten. Das Spiel unterstützt nur eine Festgelegte Auflösung und ist auf dem Grafischen Stand von 2004. Da man die Rennabschnitte aber eh nur wenige Sekunden sieht ist das noch zu verschmerzen. Auch Sound und Musik sind halt einfach vorhanden und nicht wirklich was besonderes. Verleiten aber immerhin nicht zum Abschalten.

Leider haben sich einige Bugs ins Spiel geschlichen, manchmal leistet sich der Computer ziemliche Frühstarts und wird dafür nicht bestraft, da hilft nur das Rennen neu Starten.

Fazit:

Technisch Minimalistisch, aber doch Spaßig, jedenfalls bis man die 20 Rennen gemeistert hat, was leider auch sehr schnell geht. Der Widerspielwert ist nämlich quasi 0. Trotzdem einer der besseren und spaßigeren Simulatoren. Wenn auch nur eine begrenze Zeit.

Bezug:
Noch bei Amazon erhältlich, sonst bei eBay. Meines Stammt aus dem TEDI, für lumpige 1 €



Links: Man kann auch Explodieren...
Rechts: Das Rennen



Links: 20 Rennen, alle nacheinander zu Spielen
Rechts: Das Spiel heißt Tatsächlich so wie auf der Packung

Freitag, 16. Dezember 2011

GP Grand Prix Simulator aka. World Car Championship






Hersteller: IncaGold / Mediaverlag
Erschien: 2010
Hardware: Pentium 3, 500 Mhz, 128 GB Ram (und das steht auf der Packung so), 200 GB (!) Festplattenspeicher. (Auch das steht da so, sind aber nur 200 MB)
Wertung: 4/10
USK: 0

Überraschung, das Spiel heißt im Original „World Car Championship“ und ist von IncaGold, oje. IncaGold, von denen war doch Carjacker, mir schwant übles…

Irgendwie kommt mir das Spiel bekannt vor, sowohl von der Menüführung als auch von der Grafik, nach kurzem Überlegen, kam ich drauf. Das Spiel firmiert auch unter dem Titel Motorrad Grand Prix Simulator aka. World Bike Challenge. Nur das es hier keine Motorräder gibt sondern „Formel 1 Fahrzeuge“. Jedenfalls das was der Hersteller für welche hält und ein paar andere Strecken.

Die Strecken sind ihren Originalen nachempfunden und besitzen durchaus Wiedererkennungswert, was man von den Fahrzeugen leider nicht Behaupten kann, diese sehen eher Indycar Boliden ähnlich als Formel 1 Fahrzeugen. Auch der Sound ist nicht sonderlich und klingt nicht annähernd nach Formel 1, eher wie ein Altersschwacher Rasenmäher.

Grafisch ist das Spiel ebenfalls ziemlich Mau, die Streckengrafik wird Stellenweise von Grand Prix 2 überboten, an Grand Prix 3 kommt diese nicht ran. Geschweige denn an Aktuellere Titel. Dafür läuft es quasi überall. Von Fotorealistischer Grafik wie die Packung verspricht ist das Spiel allerdings so weit entfernt wie Timo Glock von der Formel 1 Weltmeisterschaft.

Leider ist auch das Fahrverhalten Gravierend schlecht, dass Spielt taugt kaum als Arcade Racer weil die Fahrzeuge einfach unberechenbar rumrutschen. Selbst mit Fahrhilfe hält man die Fahrzeuge kaum auf der Strecke. Auch Bremsen die Fahrzeuge viel zu Stark, von Vollgas auf 0 innerhalb von Sekundenbruchteilen. Auch die KI passt sich hier an, die Computerfahrzeuge warten gerne mal auf den Spieler und Fahren extrem langsame Rundenzeiten. Andererseits hängen diese wenn man in Führung liegt die ganze Zeit dem Spieler im Getriebe. Zudem Fahren die Gegner auch gerne auf Schiene, und wenn man als Spieler dort im Weg ist wird man einfach mal gerammt. Da die Computerfahrer scheinbar die Schäden ausgeschaltet haben können diese das auch Gefahrlos tun.

Im Grunde kann man auch das Setup seines Fahrzeuges selbst einstellen, aber dieses hat im Spiel entweder gar keinen, oder einen Unrealistischen Effekt, zudem ist die Standartmäßige Einstellung auch meist die beste.

Fazit:

Autsch, im Gegensatz zu World Bike Challenge, welches von DSI ist, macht hier der Entwickler Interactive Entertainment ziemlich viele Dinge Falsch. Das Fahrverhalten und die KI ist einfach unter aller Kanone, und machen das Spiel leider ziemlich Unspielbar. Nicht mal Einsteiger werden hier Spaß haben. Selbst der Setup Teil, der bei den Kollegen von DSI funktionierte, ist hier unbrauchbar.

Bezug:

Gibt es noch bei Amazon und aktuell im TEDI für 1 €.



Links: Einfahrt Tunnel in Monaco
Rechts: Überholversuch...



Links: Die KI wartet eh...
Rechts: Startaufstellung, hat wenig F1 Feeling

Dienstag, 15. November 2011

TKKG 6 - Der Fälscherbande auf der Spur

Hersteller: Tivola
Erschien: 2001
Hardware: 486 CPU, 8 MB Ram, 4 MB Grafikkarte, Soundkarte
Wertung: 8/10
USK: 0

Ein neues Abenteuer für Tim, Karl, Klößchen und Gabi, Karl versucht sich ein Teleskop zu kaufen, dummerweise bekam er bei der Bank Falschgeld und nun stehen TKKG mitten in einem neuen Fall. Pünktlich zur Euroeinführung dreht sich dieser TKKG Fall um Falschgeld welches die TKKG Stadt überschwemmt. Seltsam, dabei galten Euroscheine doch als Fälschungssicher?

Jedenfalls machen sich die 4 Freunde auf den Weg durch ihre Stadt um den oder die Geldfälscher Dingfest zu machen. Das Spiel spielt sich im Grunde genau wie das bereits letztes Jahr hier Vorgestellte TKKG Spiel. Wurde allerdings dezent an einigen Stellen Verbessert.

Zum einen Wurde die Rätseldichte erhöht, so gilt es jetzt bestimmte Objekte an bestimmten Orten zu nutzen, und ähnliches. Auch sind Charaktere und Umgebungen nun besser Gezeichnet. Das Hauptproblem gibt es aber immer noch, es ist nur eine Aktion durchführbar ist. Danach muss man den Bildschirm wieder verlassen und zurückkehren. Das wird besonders dann nervig wenn man die Orte mit allen 4 Detektiven abklappern muss um Gespräche zu führen. Besonders ärgerlich ist das dann wenn man einen Dialog vergisst und ähnliches, so dass man nicht in den 2. Teil des Spieles kommt.

Ärgerlicherweise hat sich in die Grafik ein Fehler eingeschlichen, oder jemand hat bei der Recherche gepennt. Weder Euronoten noch die alten DM Scheine wurden im normalen Offsetverfahren gedruckt, dass Spiel erweckt in der Szene mit der Druckerei aber genau den Eindruck. Das ist zwar ne Kleinigkeit, stört mich als Medientechniker aber doch.

Das Spiel ist diesmal allerdings etwas zu leicht geraten, so genügt es in den meisten Orten einfach mit jedem TKKG Mitglied gewesen zu sein und alle Sprachoptionen bzw. alle Auswählbaren Gegenstände benutzt zu haben. Vertun kann man sich eigentlich nicht. Genau wie der erste Teil hat dieser hier allerdings am Ende wieder eine etwas Kritische Aufgabe. Dort muss man die TKKG Mitglieder so Positionieren das sie die Verbrecher festsetzen können. Allerdings findet man nur durch Ausprobieren heraus welches TKKG Mitglied wo hin muss. Zudem ist die Aufgabe Zeitkritisch. Dies ist doch schon ziemlich Frustrierend. Wer vergisst zu Speichern kann das ganze Spiel noch mal Spielen. Genauso wer die ESC Taste antippt. Dann landet man nämlich gleich auf dem Desktop, ziemlich nervig.

Die Sprachausgabe hingegen ist wieder sehr gut gelungen und dabei sogar ziemlich Lippensynchron, dass kriegen aktuelle Titel teilweise nicht mal hin. Auch die Geräuschkulisse ist immer passend, leider schwankt die Lautstärke hier teilweise beträchtlich. Übrigens liegt das Spiel auch in Englisch vor, inklusive Englischer Sprachausgabe.

Fazit:

Das Spiel wurde zwar in einigen Punkten leicht Verbessert, aber das Hauptproblem ist immer noch da, die Bedienung, es nervt einfach jedes mal auf die Stadtkarte zu Springen und dann wieder in die Location, um so alle Fragen abzuarbeiten. Das zieht das Spiel unnötig in die Länge und erhöht den Frustfaktor massiv. Entweder ist das Absicht oder ein Problem mit der Makromedia Software. Immerhin wurden die Inkompatibilitäten mit Späteren Windows Versionen auch eliminiert. Der Spieler bekommt hier trotzdem einen Spannend Inszenierten Fall zum mit raten, auch wenn die Täter relativ offensichtlich sind. Mir Persönlich macht die Geldfälscher Story aber mehr Spaß als die Entführungsstory des ersten Teiles.

Bezug:

Gibt es noch auf Amazon gebraucht und neu. Sowie in einigen Saturn Filialen. Ansonsten auch im TKKG Shop.

Screenshots kommen aus Technischen gründen erst Morgen

Montag, 14. November 2011

Halo Combat Evolved Anniversary

Hersteller: 343Industries/ Microsoft/ Saber Interactive
Hardware: Xbox 360, Optional: Kinect
Wertung: 7/10
USK: 16

10 Jahre sind eine Lange Zeit, die USA zogen in den Krieg, die Angst vor BSE ging um, Unser Bundeskanzler war noch ein Mann und nicht irgendetwas Undefinierbares, ich hatte noch keine Grauen Haare und auch etwas wichtiges passierte: Halo Combat Evolved erschien am 15.11.2001 für Microsofts Xbox. Spiele sind ja bekanntlich wie Frauen und sehen sehr schnell sehr alt aus. Also dachte man sich bei Microsoft wohl das es zeit wär für die ein oder andere SchönheitsOP und Beauftragte ihr Internes Studio „343i“ mit einem Remake des Spieles.

Zur Story, die Menschheit und eine Außerirdische Gruppierung „Die Allianz“ befindet sich seit ewiger Zeit im Krieg, in diesem kamen auch die sogenannten Spartan II Soldaten zum Einsatz, Genmanipulierte Cyborgs, von denen nach und nach aber auch alle Starben. Alle bis auf einen. Spartan 117, dieser ist „zufällig“ auf dem Kreuzer Pillar of Autumn, das ganz zufällig auf eine Ringwelt trifft wo zu Anfang noch niemand Weiß was diese eigentlich ist. Später stellt sich heraus das diese eine Superwaffe ist, zu einem Array von 7 Ringen gehört die alles Leben in der Galaxie zerstören welche als Nahrung für die Flood dienen kann. Die Flood sind eine Parasitäre aber Intelligente Lebensform die die ganze Galaxie erobern wollen und ähnlich funktionieren wie die Borg aus Star Trek.

Beim Aufmachen der wirklich schönen Verpackung enttäuscht Halo gleich mal, das „Handbuch“ hat nen lächerlichen Umfang von 12 Seiten, welche im Grunde nur Steuerung, Lizenz und ein paar Erklärungen zum Multiplayer enthalten. Keinerlei Rassen/Waffen/Fahrzeugbeschreibungen wie das Ursprüngliche Handbuch hat. Warum das so ist findet man schnell Heraus. Irgendein Depp bei Microsoft kam wohl auf die Idee das Halo unbedingt einen Microsoft Waldorf aka. Support haben müsste. Ergo hat man diese Beschreibungen in das Spiel verfrachtet welche nur per Gehampel bzw. Sprachsteuerung erreichbar sind. Sprich Leute die den kram nicht wollen haben keinen vollen Zugriff auf das Spiel. Reichlich lächerliche Aktion seitens Microsoft, was gleich mal zu einem Punktabzug führt.

Die neue Grafik ist großteilig wirklich sehr hübsch, aber auch hier merkt man das sie nur ein Aufsatz auf die alte Engine ist, welche man übrigens per Knopfdruck hin und herschalten kann. Dummerweise hat aber auch die neue Grafik einige sehr hässliche Gegenden die voller Niedrigpolygon Objekten sind. An ein Battlefield 3 oder Crysis 2 (in der Konsolenversion) kommt Halo keinesfalls ran. Immerhin sieht es aber besser aus als sein Quasivorgänger Reach. Auch beim Sound hat man sich Verbessert, so wurden die Musikstücke mit echtem Orchester aufgenommen. Auch die Sounds wurden einem Remix bzw. Neuaufnahme unterzogen. In der Deutschen Version wurde zusätzlich die Stimme vom Master Chief neu aufgenommen. Klingt also nicht mehr ganz so lächerlich wie in der Ursprungsversion.

Der größte Mangel an Halo war seinerzeit das Level design der Innenlevel. Da Anniversary aber nur Technisch aufgebohrt wurde sind genau diese Mängel immer noch drin. Immer noch rennt man durch gleich aussehenden Innenlevel und immer noch durchquert man diese Minimum 2x. Was schon Anno 2001 für Kritik gesorgt hat tut es 10 Jahre später immer noch. Zudem hat 343i das Spiel auch noch so ergänzt das der Spieler jetzt auch noch auf den richtigen Weg gelotst wird, sei es mit Lichtquellen oder anderen Umgebungsobjekten. Man kann sich höchstens noch mit Absicht verlaufen. Oder um Skulls bzw. Terminals zu finden. Skulls lösen bestimmte Funktionen aus, z.b. das Gegner beim Sterben Explodieren oder ähnliches. Terminals erzählen hingegen in Videosequenzen die Vorgeschichte der Halos 100000 Jahre zuvor. Diese Terminals sind allerdings so offensichtlich dass man diese kaum suchen muss.

Auch an der Steuerung hat man kaum was geändert, man hat sie etwas Modifizieren müssen weil sich das Xbox und Xbox 360 Pad etwas unterscheiden, geht aber immer noch locker von der Hand.

Der Multiplayer basiert auf dem von Reach, was wenig verwundert, so besaß Halo einerseits keine Xbox Live Anbindung, anderseits würde man die Halo Spieler noch weiter aufsplittern was man wohl vermeiden wollte. So bekam Halo Reach einfach einige Classic Playlisten. Neu ist hingegen das der 2 Spieler Coop Modus auch Online Funktioniert. Auch die Halo 1 Maps für Reach liegen im Übrigen dem Spiel bei, so dass man sich die 1200 MS Points spart. Apropos Preis, Microsoft verkauft das Spiel zum Kampfpreis von nur 35€.

Fazit:

Einerseits ist die neue Grafik ganz hübsch und auch der Sound Aufgefrischt. Aber die Inhaltlichen Mängel die Halo CE hatte, hat CEA immer noch. Beim größten Kritikpunkt, dem Level design wurde nichts geändert. Man merkt dem Spiel auch an der Spielmechanik die 10 Jahre an, seine Nachfolger Spielen sich flüssiger und auch großteilig Besseres Level design. Auch stört die Erzwungene Kinect Anbindung doch sehr, vor allem weil man deswegen das Handbuch eingespart hat. Die Anbindung an die Hampelsteuerung wird auf der Verpackung sogar nur in einem Satz erwähnt, kein Zeichen oder sonstiger Hinweis, zeigt wohl wie sinnlos dies ist. Bleibt zu sagen, wer Halo mag wird auch Halo CEA mögen, wer mit Halo aber nix anfangen kann braucht auch hier nicht zuzuschlagen.

Donnerstag, 22. September 2011

Wintersport 2009




Hersteller: Independent Arts
Hardware: Pentium 4, 1,6 GHz, 256 MB Ram, 64 MB Grafikkarte
Erschien: 2009
USK: Ohne Altersbeschränkung
Wertung 1/10

Erinnert sich noch Jemand an „The Games: Winter Challenge“? Das war noch ein richtig Schönes Sportspiel, mit 8 Disziplinen, wie Skispringen, Slalom, Bobfahren, Biathlon, und vielem mehr. Auch die Grafik war damals sehr schön.

Warum ich jetzt hier von so einem Uralt Titel Schreibe? Die höchstens alten Leute noch kennen? Nu Wintersports 2009 behandelt zwar das gleiche Thema, ist aber wesentlich schlechter, und sieht nicht mal wesentlich besser aus.

Auf der Packung klingen die Disziplinen ja abwechslungsreich. Skispringen, Biathlon, Zweier und Viererbob, Rodeln, Snowboard, Ski Freestyle und Eisschnelllauf. Dazu gibt es beim Biathlon z.b. auch noch den kurzen und den Langen, beim Skispringen die klein und Großschanze und noch einiges mehr, für Abwechslung ist jedenfalls gesorgt. Zu mindestens auf dem Papier, oder der CD, da stehst auch drauf.

Denn im Grunde sind Sämtliche Disziplinen das gleiche, sehen nur anders aus. Warum? Nun man steuert seinen Sportler nicht direkt. Das ganze Spielt sich wie Dance Dance Revolution. In einer Zeile laufen verschiedene Symbole durch, hier Pfeile, die die Pfeiltasten auf der Tastatur darstellen, bzw. als 5 die „Aktionstaste“, was im Normalfall die Spacetaste ist. Hier gilt es also zur richtigen Zeit die Richtige Taste zu drücken, und zwar die ganze Zeit über. In allen Disziplinen. Skispringen steuert sich also nicht im Geringsten Anders als Biathlon. Auch nett, dieses kleine Detail hat man auf der Packungsrückseite einfach mal ausgeblendet.

Auch mit der „Fantastischen 3D Grafik“ ist nicht viel her. Diese sieht selbst in der höchsten Auflösung Pixelig und Detailarm aus, ruckelt zudem Merklich auf Dualcore CPUs so, dass das Spiel auch nicht Spielbar ist, weil man eine Merkliche Eingabeverzögerung hat. Selbst wenn das Spiel nicht sichtbar Ruckelt gibt es diese durchaus. Was die Steuerung noch Miserabler macht als eh schon.

Den Gnadenpunkt holt diese Schneegurke übrigens nur durch ihre eher Rockige Musik, zum glück liegt diese als OGG Datei vor, so dass man das Spiel nicht Starten muss. Apropos Start. Bevor man eine Disziplin beginnen kann, steht erst einmal Ladezeit an, diese dauert je nach System mindestens eine volle Minute, teilweise wesentlich länger.

Fazit:

Mal die Negativen Punkte des Spieles sehen, es ist hässlich, kaum Steuerbar, keine Atmosphäre, Langweilig. Dagegen stehen Folgende Positive Punkte. Also kein Vergleich selbst zum 20 Jahre alten „The Games: Winter challenge“

Bezug:
Amazon hat es noch, gebraucht. Ansonsten eBay. Meine Version stammt aus der Ramschkiste beim Woolworth, für 10 Cent, weil die es Loswerden wollten.




Rechts: Das ist Eisschnellauf
Links: Bobfahren, aus der Egoperspektive, nicht das man dies Einstellen könnte, das Spiel schaltet einfach Wahllos hin und her.




Rechts: Passend zum Spiel, Bruchlandung.
Links: Das was man sehr oft sieht, den Ladebildschirm

Freitag, 2. September 2011

The Final Quiz Game

Hersteller: Benjamin Bahnsen Software / Trend Verlag
Erschien: 2005
Hardware: Pentium II, 500 MhZ, 64 MB Ram, 4 MB Grafikkarte
Wertung: 6/10
USK: Ohne Altersbeschränkung

Ja, es geht hier weiter, ich hatte im August einiges vor, unter anderem Eurofurence und so zeug, und auch irgendwie keine Lust mich durch die Niederungen der Computerspiele zu wälzen, aber jetzt geht es ja weiter.

Quizspiele mag ich ja eigentlich, nur ist oftmals die Präsentation Öde, die Fragen schlecht, oder noch schlimmer, beides Zusammen. Wirklich gut machte es bislang nur You dont Know Jack, während teile wie Cheggers Party Quiz nervige Totalausfälle waren. Dieses Spiel hier wurde quasi alleine von Benjamin Bahnsen geschrieben, bis auf die Musik. Mit 50 MB ist das Spiel auch nicht sonderlich groß. Aber es kommt ja auch nicht auf die Größe an, sagt man zu mindestens.

Das Spiel unterstützt bis zu 3 Spieler und ebenso bekommt jeder Spieler 3 Tasten. Zudem gibt es 5 Verschiedene Quizarten. Die erste ist schon etwas Abstrakt, dort gibt es 3 Spiegel, und eine Fragestellung. Die Lautet „Spieglein an der Wand, wer ist der … im Land“ dort gibt es verschieden Variationen wie „Wer ist der Schwulste“ im Land und andere, hier rauf wär die Korrekte Antwort „Elton John“. Andere Fragerunden sind ganz klar bei You dont Know Jack abgeguckt. Himmel oder Hölle z.b. hier gilt es z.b. einen Rassenamen Richtig Hund, Pferd oder Katze zuzuordnen. So was Ähnliches gibt es bei Sekt oder Selters ebenso.

Immerhin bietet das Spiel sehr sehr viele Fragen, für Himmel oder Hölle gibt es z.b. 205 Runden die das Spiel nach und nach Abarbeitet. Zudem gibt es auch noch 3 Schwierigkeitsgrade, wovon besonders der letzte ziemlich Schwierig ist. Während sich Leicht ungefähr auf „Mittlere Reife“ Niveau belegt. Der Quiz teil selbst ist also ganz gut.

Problem ist auch hier die Technische Umsetzung. Die Rendergrafiken sind schlichtweg detailarm und langweilig. Auch die Musik dudelt nur so vor sich hin, Sprachausgabe braucht man bei etwas über 50 MB Größe nicht zu erwarten. Was aber gleich dazu führt das, dass Lesen der Fragen die sehr Trocken gestellt sind sehr schnell Langweilig wird. Unter dem Problem leiden aber leider beinahe alle Quizspiele.
Am besten ist das Spiel natürlich mit 3 Mitspielern, alleine schon weil es bei der Beantwortung der Fragen auch auf Geschwindigkeit ankommt. Alleine hingegen ist das Spiel schlichtweg langweilig.

Fazit:

Viele Fragen, und abwechslungsreiche Spielrunden. Machen leider noch lang kein gutes Spiel. Dazu ist die Präsentation einfach zu Dröge. Mit 3 Leuten stellt sich natürlich ein gewisser Spielspass ein. Vor allem der sehr große Fragen Pool ist Lobenswert.

Bezug:

Amazon führt den Titel aktuell nicht mehr, die einzige Bezugsquelle ist also EBay, meine Testversion stammt aus dem TEDI, für 1 €. Beim Hersteller ist das Spiel noch zu erwerben. Zusätzlich auch eine Demoversion http://www.bebasoft.de/



Rechts: Himmel und Hölle, wie frisch aus YDKJ geklaut
Links: Spiegelrunde, sehr kreativ.

Montag, 25. Juli 2011

Vollversionen in den Aktuellen PC Spielemagazinen

PCAction: 9/2011: Noch nicht Erschienen
PCGames: 8/2011: Nail'd (Das Spiel ist erst im November 2010 Erschienen!)
Gamestar 9/2011: - / XL: Titan Quest (3. Verwertung, war schon auf PCGames und PCAction)
Computerbild Spiele 9/2011: Gold: Tomb Raider Legend (3. Verwertung von PCGames und PCAction)

Gamestar Präsentiert uns eine 3. Verwertung die gerade erst auf den Computec Magazinen war, schwach. Auch die CBS hat ein Spiel das Bereits 2x auf Computec Magazinen verwertet wurde. Hier steht aber noch die 2. bzw. 3. Vollversion aus, dass Heft erscheint aber erst nächste Woche Mittwoch.